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	<title>Malagueta Music</title>
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	<description>Malagueta Music - Promotion f&#252;r Weltmusik auf dem deutschen Markt</description>
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		<title>Malagueta Music</title>
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		<title>Zeitfenster</title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html">Archiv 2004</category>


		<description>Willkommen zu zeitfenster 2004! &lt;br /&gt;Nein, nicht alle Jahre wieder. Aber alle zwei: zeitfenster ist wieder da. Nach dem gro&#223;en Erfolg im Jahr 2002 &#246;ffnet es sich erneut f&#252;r acht Tage und gibt den Blick frei auf vergangene und gegenw&#228;rtige Klangwelten, zeitgem&#228;&#223;e Interpretationen und ungew&#246;hnliche Begegnungen. &lt;br /&gt;Im diesem Fr&#252;hling widmet sich zeitfenster insbesondere dem Klang der Ferne: Bedeutet er Sehnsucht, Abenteuer oder Bedrohung? Was scheint uns vertraut, was fremd? Ist das Andere ein Spiegel (...)


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&lt;a href="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html" rel="directory"&gt;Archiv 2004&lt;/a&gt;


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton68.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Willkommen zu zeitfenster 2004!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nein, nicht alle Jahre wieder. Aber alle zwei: zeitfenster ist wieder da. Nach dem gro&#223;en Erfolg im Jahr 2002 &#246;ffnet es sich erneut f&#252;r acht Tage und gibt den Blick frei auf vergangene und gegenw&#228;rtige Klangwelten, zeitgem&#228;&#223;e Interpretationen und ungew&#246;hnliche Begegnungen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im diesem Fr&#252;hling widmet sich zeitfenster insbesondere dem Klang der Ferne: Bedeutet er Sehnsucht, Abenteuer oder Bedrohung? Was scheint uns vertraut, was fremd? Ist das Andere ein Spiegel des Eigenen? Gehen Sie mit uns auf eine imagin&#228;re Reise, eine Reise der Phantasie. Entdecken Sie die Bandbreite menschlicher Stimmen und die &#252;berraschende Vielfalt kultureller Wurzeln im Klang der Ferne.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ausf&#252;hrliche Informationen zum Klang der Ferne sowie zum gesamten zeitfenster-Programm (focus 2004: Teufelsgeiger - spezial 2004: Grenzg&#228;nge) unter www.zeitfenster.net oder www.konzerthaus.de&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;SO 28.3.2004 &amp; MO 29.03.2004 - 20.00 Uhr - Konzerthaus Berlin, Gro&#223;er Saal
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entf&#252;hrung aus dem Serail
Hundert Jahre nach dem Trauma der t&#252;rkischen Belagerung Wiens gruselte man sich zu Mozarts Kl&#228;ngen der Ouvert&#252;re gen&#252;sslich - und doch zeichnet Mozart in der Figur des fremdl&#228;ndischen Herrschers Bassa Selim in aufkl&#228;rerischer Manier den idealen F&#252;rsten, der gro&#223;z&#252;gig Gnade vor Recht ergehen l&#228;sst. Und am Ende triumphiert die Vernunft: &quot;Nichts ist so sch&#228;ndlich als die Rache!&quot; Damit Sie sich schon beim Betreten des Konzerthauses wie in einem Serail f&#252;hlen, bereitet Ihnen das Ensemble des Berliner Konservatoriums f&#252;r T&#252;rkische Musik einen klingenden Empfang.
Dieter Mann, Bassa Selim; Laura Aikin, Konstanze; Topi Lehtipuu, Belmonte, u.a.
Akademie f&#252;r Alte Musik Berlin; Vocalconsort Berlin,
Jos van Immerseel, Dirigent
Ensemble des Konservatoriums f&#252;r T&#252;rkische Musik Berlin&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;DI 30.3.2004 - 20.00 Uhr - Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal
Hammerfl&#252;gel &amp; Santur
Was haben zwei Instrumente aus v&#246;llig verschiedenen Epochen und Kulturkreisen miteinander zu tun? Der Jahrtausende alte, aus Persien stammende Santur, ein trapezf&#246;rmiges h&#246;lzernes Saiteninstrument, das mit filigranen Holzl&#246;ffeln angeschlagen wird, entpuppt sich beim n&#228;heren Hinsehen bzw. -h&#246;ren als der &quot;Urvater&quot; unseres Klavieres. W&#228;hrend der Hammerfl&#252;gel der Mozartzeit in seiner Klanglichkeit erst in den letzten Jahren wiederentdeckt wurde, kann der Santur auf eine uralte, ungebrochene Spieltradition zur&#252;ckblicken.
Eine Klangkonfrontation, vorgetragen von zwei wirklichen Meistern ihres Faches.
Jos van Immerseel, Hammerfl&#252;gel nach Anton Walter
Behnam Manaheji, Santur&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;MI 31.3.2004 - 20.00 Uhr - Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal
Laute &amp; Ud
Laute und arabische Ud verbinden engste famili&#228;re Beziehungen: im fr&#252;hen Mittelalter wurde das arabische Zupfinstrument nach Mitteleuropa importiert und im Laufe der Zeit modifiziert. Aus Al-Ud wurde Lute/Laute. Die direkte Gegen&#252;berstellung allein verspricht schon einen spannenden Abend, noch dazu sind hier zwei herausragende Solisten zu h&#246;ren: Rolf Lislevand hat vor zwei Jahren bei seinem zeitfenster-Deb&#252;t die Me&#223;latte bereits sehr hoch gelegt, Farhan Sabbagh wird nicht nur in seiner syrischen Heimat und seiner Wahlheimat Berlin als Solist st&#252;rmisch gefeiert.
Wir hoffen, dass sich die beiden gegen Ende des Konzertes zu einer gemeinsamen Improvisation hinrei&#223;en lassen werden...
Rolf Lislevand, Theorbe
Farhan Sabbagh, Ud&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;DO 1.4.2004 - 20.00 Uhr - Konzerthaus Berlin: Gro&#223;er Saal
vocal traditions
Gregorianischer Gesang der Dominikanerkl&#246;ster, bulgarische Hochzeitsges&#228;nge, Motetten von Ockeghem, traditionelle liturgische Musik aus Sardinien: Ges&#228;nge von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Anhand eines fiktiven Tages zwischen den Zeiten gibt das Projekt vocal traditions eine Idee von der unglaublichen Vielfalt europ&#228;ischer Vokaltraditionen und den M&#246;glichkeiten der menschlichen Stimme.
Ein einzigartiges Ereignis, zumal hier zum ersten Mal zwei der besten Rundfunkch&#246;re Europas zu einem vokalen Gipfeltreffen zusammenkommen.
RIAS-Kammerchor; The Bulgarian Voices - Angelite; Tenore et Concordu d'Orosei
Bob Chilcott, Dirigent&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;SA 3.4.2004 - 20.00 Uhr - Konzerthaus Berlin: Gro&#223;er Saal, Kleiner Saal, Musikclub, Werner-Otto-Saal, Foyers
Die Nacht des Marco Polo
1254 erblickte der wahrscheinlich ber&#252;hmteste Reisende aller Zeiten in Venedig das Licht der Welt. Reiseb&#252;ros und Reiseliteratur, eine ganze Industrie lebt vom guten Namen des legend&#228;ren Venezianers. Grund genug f&#252;r zeitfenster, dem Jubilar eine ganz spezielle Geburtstagsparty auszurichten. Erstklassige Musiker aus Europa, Tadschikistan, Armenien, Persien, der Mongolei und China treffen sich im Konzerthaus, um mit dem Publikum eine akustische Reise entlang der historischen Route zu unternehmen.
Lauschen Sie von Acht bis Mitternacht in allen R&#228;umen des Hauses aufregend fremden Kl&#228;ngen, bestaunen Sie Instrumente wie Musiker und lassen sich etwas vorlesen: aus Marco Polos Tagebuch.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Italien: Lena Susanna Norin , Maria Jonas, Susanne Ansorg
Persien: Behnam Manaheji, Santur
Armenien: Kotchnak
Tadschikistan: Abdulvali Abdurrashid, Tanbur
Mongolei: Egschiglen
China: Ensemble Traditionel et Contemporain, Lingling Yu
Thomas Neumann, Vorleser&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;zeitfenster 2004 wird veranstaltet
vom Konzerthaus Berlin und Uhde&amp;Harckensee Musikmanagement&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gef&#246;rdert mit Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
Unterst&#252;tzt von: nh hoteles, Wall AG, Kulturkaufhaus Dussmann&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ausf&#252;hrlicher Pressetext als Word Dokument hier zum herunterladen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Armenian Navy Band</title>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html">Archiv 2004</category>

		<dc:subject>Heaven &amp; Earth</dc:subject>

		<description>Die ARMENIAN NAVY BAND ist zweifellos der vollkommenste Ausdruck von Arto Tun&#231;boyaciyans 35-j&#228;hriger musikalischer Reise, seiner Virtuosit&#228;t als Komponist, Multiinstrumentalist und S&#228;nger sowie seiner Lebenserfahrungen und -philosophie. &lt;br /&gt;Als er 1998 in der armenischen Hauptstadt Yerevan, im Lande seiner Vorv&#228;ter, zum ersten Mal elf junge, weltoffene und begeisterungsf&#228;hige Musiker zu einer Session einlud, die sowohl auf traditionellen Folkinstrumenten wie Duduk, Blul, Zurna, Kemanche, Kanun (...)


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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton67.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die ARMENIAN NAVY BAND ist zweifellos der vollkommenste Ausdruck von Arto Tun&#231;boyaciyans 35-j&#228;hriger musikalischer Reise, seiner Virtuosit&#228;t als Komponist, Multiinstrumentalist und S&#228;nger sowie seiner Lebenserfahrungen und -philosophie.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Als er 1998 in der armenischen Hauptstadt Yerevan, im Lande seiner Vorv&#228;ter, zum ersten Mal elf junge, weltoffene und begeisterungsf&#228;hige Musiker zu einer Session einlud, die sowohl auf traditionellen Folkinstrumenten wie Duduk, Blul, Zurna, Kemanche, Kanun aber auch auf zeitgen&#246;ssisch-westlichen Instrumenten wie Posaune, Alt-, Tenor-, Sopransaxophone, Trompete, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Piano spielten, wurden seine Klangwelten endlich in der Form h&#246;rbar, die er sich seit langem gew&#252;nscht hatte und die seiner Identit&#228;t entsprach.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Es ist unm&#246;glich, den ungew&#246;hnlichen Lebensweg von Arto Tun&#231;boyaciyan in knappen Worten nachzuzeichnen. Seine Mitwirkung als Komponist und Interpret bei mehreren hundert Aufnahmen in Europa, Amerika und Asien, seine fast 20 eigenen Alben mit ausschlie&#223;lich eigenen Kompositionen und Texten, interpretiert von ihm selbst und eingespielt mit Unterst&#252;tzung von musikalischen Weggef&#228;hrten wie seinem Bruder Onno, Ara Dinkjian, Joe Zawinul, Paul Winter oder Serj Tankian, als Solist, im Duo oder mit seinen Bandformationen Night Ark und heute der ARMENIAN NAVY BAND - all dies ist ein authentisches Zeugnis seines lebenslangen Ringens um seine h&#246;chsten Werte: Wahrhaftigkeit, Liebe und Respekt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Arto Tun&#231;boyaciyan wird von ber&#252;hmten Musikerkollegen neidlos als einer der vollkommensten Musiker unserer Zeit bezeichnet. Er ist ein bemerkenswerter Komponist, dessen St&#252;cke faszinierende Klanglandschaften darstellen. Als ausgezeichneter und hoch gesch&#228;tzter Percussionist beschr&#228;nkt er sich nicht auf das gewohnte Instrumentarium. Er betrachtet seinen eigenen K&#246;rper als Instrument und alles, was dazu dient, seinen Gef&#252;hlen und seiner Seele musikalisch-k&#252;nstlerischen Ausdruck zu verleihen, bringt er auf seine ganz pers&#246;nliche Art zum klingen: die poetische Kraft seiner Liedtexte dr&#252;ckt er mit einzigartiger Stimme aus, die zerbrechlich-melancholischen Stimmungen schwerer menschlicher Pr&#252;fungen l&#228;sst er auf der selbst entwickelte kleinen Laute Bular erklingen, &#252;bersch&#228;umende Freude trommelt er auf den von ihm entworfenen hand drums Bakdav, schalkhaft-naive Gl&#252;ckseeligkeit entlockt er einer simplen Wasserflasche.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In seinen mehr als 500 komplexen Kompositionen - von Kinderliedern bis Filmmusiken, von Pop Songs bis Jazz Standards - bilden ewige Konstanten: sein ungebrochenes Vertrauen in die Natur und in die Zukunft, sein Wissen um die Unendlichkeit der Seele und sein Glaube an die Kraft der Liebe.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Heute legt Arto Tun&#231;boyaciyan mit dem neuen Album seiner ARMENIAN NAVY BAND &quot;Sound of Our Life - Part One: Natural Seeds&quot; ein ungew&#246;hnliches Werk vor: eine fast 50-min&#252;tige Komposition in elf Teilen, die der Natur gewidmet ist. &quot;Natural Seeds&quot; nimmt den H&#246;rer ein St&#252;ck des Lebensweges mit, den Arto Tun&#231;boyaciyan und seine Musiker gegangen sind. Die Aufnahme markiert gleicherma&#223;en die R&#252;ckbesinnung auf den Ursprung der musikalischen Saat der ARMENIAN NAVY BAND, auf die unb&#228;ndige Freude und grosse Zuneigung der Musiker der Band untereinander, die sie im Hier und Jetzt des gemeinsamen Lebens auch au&#223;erhalb der Musikstudios und -b&#252;hnen versp&#252;ren, sowie auf den hoffnungsvollen selbstbewussten Blick in die Zukunft. Das ist eben Avantgarde Folk, wie sie Arto Tun&#231;boyaciyan begreift! Das Projekt &quot;Sound of Our Life&quot; ist f&#252;r ihn eine nie endende musikalische Zukunftsdokumentation.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Fortsetzung folgt....&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Djamel Laroussi </title>
		<link>http://www.malagueta-music.com/Djamel-Laroussi,66.html</link>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html">Archiv 2004</category>

		<dc:subject>Dadoua</dc:subject>

		<description>&quot;Algerier zu sein hei&#223;t nicht nur, arabisch zu sein. Wir sind eine Summe aus den Ureinwohnern, also den Berbern und den ganzen Invasionswellen danach, den Ph&#246;niziern, den Arabern, den R&#246;mern, den T&#252;rken, den Franzosen. All das bedeutet algerisch.&quot; &lt;br /&gt;Derart lebendig zeichnet Djamel Laroussi das Bild seiner Heimat. Der S&#228;nger, Komponist, Arrangeur und Multi-Instrumentalist hat dieses farbenpr&#228;chtige Kulturmosaik in seinem Werk vielleicht am konsequentesten unter all seinen Landsleuten in die (...)


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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton66.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Algerier zu sein hei&#223;t nicht nur, arabisch zu sein. Wir sind eine Summe aus den Ureinwohnern, also den Berbern und den ganzen Invasionswellen danach, den Ph&#246;niziern, den Arabern, den R&#246;mern, den T&#252;rken, den Franzosen. All das bedeutet algerisch.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Derart lebendig zeichnet Djamel Laroussi das Bild seiner Heimat. Der S&#228;nger, Komponist, Arrangeur und Multi-Instrumentalist hat dieses farbenpr&#228;chtige Kulturmosaik in seinem Werk vielleicht am konsequentesten unter all seinen Landsleuten in die Gegenwart &#252;bertragen. Fernab der Ra&#239;-Stereotypen, mit denen Algerien im Okzident behaftet ist, pr&#228;sentiert er einen wahrhaft globalen Setzkasten von Rhythmen, Harmonien und Melodien:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In seinen packenden, sofort eing&#228;ngigen Songs siedeln vertrackte Rhythmen aus &#196;gypten und Marokko neben Salsa- und Samba-Anleihen, verm&#228;hlen sich mit Grooves aus Guinea und Kamerun. Eingebettet in Popstrukturen ert&#246;nen die rituellen Zeremonien der Gnawa, jenen mystischen Sufi-Bruderschaften, die als schwarze Minderheit im Maghreb leben. Jazzrock geht eine bezwingende Liaison mit Rap und Ra&#239; ein, Balladen schwelgen in farbenpr&#228;chtiger arabischer Liebespoesie und Parabeln.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Mann aus Algier steckt seine Ohren von Jugend auf in zwei Klangwelten: Mit den traditionellen Kl&#228;ngen bei den einheimischen Festen w&#228;chst er ganz automatisch auf, nebenbei eignet er sich auf seiner Gitarre die Songs der Beatles, von Stevie Wonder und Wes Montgomery an. Da Djamel Autodidakt ist merkt er zun&#228;chst gar nicht, dass er eine Rechtsh&#228;ndergitarre &quot;falschherum&quot; spielt und das in solch einer atemberaubenden Geschwindigkeit und faszinierenden Spielweise, dass es sehr schwer f&#228;llt, seinem handwerklich perfekten und optisch ungew&#246;hnlichem Spiel zu folgen. Ende der Achtziger wagt er den Sprung nach Europa:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Als einer von wenigen Gitaristen besteht er auf Anhieb die Aufnahmepr&#252;fung und studiert als erster Afrikaner &#252;berhaupt an der K&#246;lner Musikhochschule Jazz (Gitarre und Schlagzeug). Und neben Theorie und Jazzharmonik bewahrt er sich den Spa&#223; an Musik und Rhythmus. So kam es Djamel sehr gelegen, als er noch w&#228;hrend seines Studiums mit Cheb Mami auf Welt-Tournee gehen darf, da er so Abwechslung vom universit&#228;ren Alltag bekommt. Weiterhin spielt er mit Graham Haynes auf den Leverkusener Jazztagen und mit dem Weltklassegitarristen Nelson Veras auf dem Gipfeltreffen der Chet Atkins/Marcel Dadi Assosciation zu dem er von Marcel Dadi pers&#246;nlich eingeladen wird. Djamel gibt Masterclasses und spielt f&#252;r den Gitarrenhersteller Takamine.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;1997 erscheint Djamels erstes Solo-Album &quot;Sapoulaty&quot;, &#252;ber das die Zeitschrift Jazzthetik urteilt, hier sei &quot;genau der Ansatz einer Popmusik&quot; zu finden, &quot;die sich von den Schubladen der Worldmusic genauso unabh&#228;ngig machen k&#246;nnte, wie von den Trends der Popmusikm&#228;rkte.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mit seinem zweiten, 2003 erschienenen Album, hat Djamel, der mittlerweile in Paris seine Wahlheimat gefunden hat, seine Position als einer der f&#252;hrenden exil-algerischen Musiker ausgebaut. &quot;Etoile Filante&quot;, dessen Titelst&#252;ck sich &#252;ber Monate in den Charts Algeriens auf Spitzenpl&#228;tzen gehalten hat, verbl&#252;fft durch einen Ideenreichtum, den er aus einem unermesslich tiefen Brunnen zu sch&#246;pfen scheint. Bauchtanz- und Bossarhythmik, eine Berber-Salsa, Geisterbeschw&#246;rungen, die sich unmerklich in einen Jazzrock verwandeln, marokkanische Melhoun-Poesie und Rap.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Djamel Laroussi selbst hat f&#252;r die ausgebreitete Vielfalt ein sch&#246;nes Bild parat: &quot;Ich vergleiche die Rhythmen verschiedener Kulturen mit Treppen. Treppen an sich gibt es &#252;berall, nur sind die Stufen unterschiedlich. Wenn ein Europ&#228;er im Kongo eine Treppe hochsteigt, dann kann es schon mal sein, dass er stolpert.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass auch ein europ&#228;isches Publikum bei Djamels Musik nicht strauchelt, daf&#252;r sorgt die perfekte Verpackung der komplexen Zutaten. Besonders bei seinen atemberaubenden Live-Konzerten wird ohren- und augenf&#228;llig, wie m&#252;helos und nat&#252;rlich der Algerier und seiner exzellente Gruppe mit verzwickten Metren, anspruchsvollem Entertainment und Hitpotential jonglieren. Seine Fans haben den ausdr&#252;cklichen Wunsch nach einem Livemitschnitt ge&#228;u&#223;ert - Djamel lie&#223; sich da nicht zweimal bitten und auf CD und DVD liegt nun eines seiner unbestrittenen Konzert-Highlights vor.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Von der ersten bis zur letzten Minute gibt sich das perfekt aufeinander abgestimmte Sextett um den Mann aus Algier funkenspr&#252;hend und spielfreudig. Djamel beweist, dass er nicht nur die Gitarre vortrefflich zu handhaben weis, er begeistert au&#223;erdem noch an dem Sahara-Bass Goumbri und zeigt sein K&#246;nnen als Percussionist an vornehmlich traditionellen Instrumenten wie der T'Bel und der Bendir. Doch nicht nur Djamel, auch alle anderen Bandmitglieder, die er pers&#246;nlich ausgesucht und zur einer hervorragenden Einheit gebildet hat, zeigen sich als Multi-instrumentalisten, singen und tanzen in einer Intensit&#228;t, dass oft der Eindruck entsteht, es w&#252;rden 12 und nicht 6 Musiker auf der B&#252;hne stehen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mit dem Keyboarder Smail Benhouhou, dem Saxophonisten Momo Mazouni, dem Bassisten Tarik Gasmi, dem Drummer Guy Nwogang und dem senegalesischen Djembe-Derwisch Issakha Sow hat Djamel die perfekte Gruppe um sich vereint, die ihm in Spielfreude, K&#246;nnen und B&#252;hnenpr&#228;senz in nichts nachsteht.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nachdem das perkussive Gnawa-Ritual &quot;L&#226;afou&quot; der Band als zeremonieller Einzug auf die B&#252;hne gedient hat, beginnt das extrem abwechselungsreiche Konzert. Es geht querbeet durch ein &#252;berraschendes Programm. &quot;Mazal&quot; versieht Laroussi mit einem halsbrecherischen, arabesk m&#228;andrierenden E-Gitarren-Intro, bevor kabylische Elemente auf Salsa-Muster treffen. In &quot;Aho&quot; vereinigt sich die Gruppe zu einem knackigen, kraftgeladenen Trance-Percussionorchester nebst Chor der sich zum Schlu&#223; in Gospel verwandelt. &quot;Toumba&quot;, mit einem cleveren Mix aus Ch&#226;abi, der Pop-Musik Algeriens und einem Gnawa-Intermezzo, begeistert durch das anziehende Finaltempo. Im Chart-Erfolg &quot;Etoile Filante&quot; steuert Momo Mazounis Saxophon raffinierte Einw&#252;rfe bei und im zweiten Teil des St&#252;ckes mutiert der Ohrwurm mit einer neu rhythmisierten Melodie zur ungew&#246;hnlichen extended version. Mit &quot;Mani Man&quot; leitet eine balladeske Einlage zum erdigen &quot;Hasna&quot; &#252;ber. &#220;ber der swingenden W&#252;stenlaute Goumbri vereinigt sich die Band zu einem saharischen Chor, der von den Ahl-El-Lil-Beduinen inspiriert ist. Eine geradezu hardrockige Einlage kommt dann noch in &quot;Maal Maa&quot; auf den H&#246;rer zu, bevor in einem turbulenten Medley schlie&#223;lich Djamel und seine Musiker die H&#246;hepunkte des Konzerts als Zugabe aufblitzen lassen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer das enthusiastische Publikum sieht, bereut, nicht dabei gewesen zu sein. Mit seiner Live-Band hat Djamel Laroussi die idealen Partner aufgestellt, um seinem Unikat aus maghrebinischen, jazzrockigen, funkigen, karibischen und saharischen Farben in der B&#252;hnenfassung noch mehr Strahlkraft zu verleihen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Essener Wochenpost schrieb nach einem Konzertbesuch:
&quot;&#8230;Wem beim Auftritt dieses K&#252;nstlers und seiner Band nicht die Tanzbeine zucken, liebt entweder nur Marschmusik oder dem ist wohl nicht mehr zu helfen - ein absolutes Muss.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Djamel Laroussi - Live&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;V&#214;-Termin: 17.05.2004
(dad003 - dadoua records / indigo)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;CD:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;1/ La&#226;fou
2/ N'Kodo
3/ Koubaily
4/ Mazal
5/ Aho
6/ Manandabo
7/ Ahoualik
8/ Toumba
9/ Etoile Filante I
10/ Etoile Filante II
11/ Mani Man
12/a Hasna
12/b Banya
12/c Tougra
13/ Maal Maa
14/ Medley&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;DVD:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;1/ La&#226;fou
2/ N'Kodo
3/ Koubaily
4/ Mazal
5/ Aho / Manandabo
6/ Toumba
7/ Etoile Filante
8/ Mani Man
9/a Hasna
9/b Banya
9/c Tougra
10/ Maal Maa
11/ Medley&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Lo'Jo</title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html">Archiv 2004</category>


		<description>Das wundersch&#246;ne Tal entlang der Loire wird gew&#246;hnlich mit geschichtstr&#228;chtigen Schl&#246;ssern und aufmunterndem Ros&#233; d'Anjou in Verbindung gebracht. Eine hierzulande weitest-gehend unbekannte &#220;berraschung dieser franz&#246;sischen Gegend ist sicherlich Lo'Jo, eine Band, die von der englischen Zeitung &quot;The Independant&quot; als &quot;eine der besten live Bands der Welt&quot; gepriesen wurde. Ihr letztes Album &quot;Au Cabaret Sauvage&quot; z&#228;hlte laut Billboard zu den besten Weltmusikalben des Jahres 2002. Nachdem Lo'Jo (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das wundersch&#246;ne Tal entlang der Loire wird gew&#246;hnlich mit geschichtstr&#228;chtigen Schl&#246;ssern und aufmunterndem Ros&#233; d'Anjou in Verbindung gebracht. Eine hierzulande weitest-gehend unbekannte &#220;berraschung dieser franz&#246;sischen Gegend ist sicherlich Lo'Jo, eine Band, die von der englischen Zeitung &quot;The Independant&quot; als &quot;eine der besten live Bands der Welt&quot; gepriesen wurde. Ihr letztes Album &quot;Au Cabaret Sauvage&quot; z&#228;hlte laut Billboard zu den besten Weltmusikalben des Jahres 2002. Nachdem Lo'Jo erfolgreich auf allen Kontinenten gespielt hat, ist es im Mai endlich soweit: die sechs Musiker werden in f&#252;nf deutschen St&#228;dten ihre einzigartige Mischung aus Musette, Chanson, afrikanischen und arabischen Sounds, Dub und Funk pr&#228;sentieren.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Seit 20 Jahren bildet Lo'Jo den Mittelpunkt einer kreativen Bewegung von K&#252;nstlern, Filmregisseuren, Poeten, Zirkusakrobaten und Pyrotechnikern. Aus den anf&#228;nglich &quot;anarchistischen und poetischen Experimenten&quot; ist ein ausgereifter Sound entstanden, der sich von der Vielfalt der Welt gen&#228;hrt hat. Denis P&#233;an, S&#228;nger und Multiinstrumentalist, wird vom orientalisch anmutenden Chorgesang der beiden Nid-El-Mourid Schwestern und der streckenweise osteurop&#228;ischen Geige von Geiger Richard Bourreau begleitet. Fr&#246;hliche Rummelatmosph&#228;re vermischt mit den Riten der Touaregs, urbane Poesie &#228;hnelt pl&#246;tzlich dem Gesang afrikanischer Griots.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Exzentrisch und lyrisch, entdeckungsfreudig und kreativ: die Damen und Herren von Lo'jo bringen alles mit, was ein spannendes Konzert ausmacht. Soviel Fantasie und Talent sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Tourdaten 2004
14.05. Frankfurt - Brotfabrik
15.05. Berlin, Ufa Fabrik
18.05. Koblenz, Cafe Hahn
21.05. Bremen, Schlachthof
22.05. Hilden, Jazzfest&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Offizielle Webseite der Band: http://www.lojo.org&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Miary Lepiera </title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html">Archiv 2004</category>

		<dc:subject>M&#233;lodie</dc:subject>

		<description>Soweit der Komponist, Gitarrist und S&#228;nger Miary Lepiera zur&#252;ckdenken kann, ist er Musiker gewesen. Er wurde im Jahre 1976 im S&#252;dwesten Madagaskars geboren, wo er bei einer sehr christlichen Adoptivfamilie aufwuchs. Da es ihm nicht erlaubt war, den traditionellen Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft beizuwohnen, durfte er selbstverst&#228;ndlich auch nicht ihre Musikinstrumente lernen. So baute er sich eine Art Mandoline und brachte sich das Spielen selbst bei. Dahingegen wurde seine Stimme im (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Soweit der Komponist, Gitarrist und S&#228;nger Miary Lepiera zur&#252;ckdenken kann, ist er Musiker gewesen. Er wurde im Jahre 1976 im S&#252;dwesten Madagaskars geboren, wo er bei einer sehr christlichen Adoptivfamilie aufwuchs. Da es ihm nicht erlaubt war, den traditionellen Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft beizuwohnen, durfte er selbstverst&#228;ndlich auch nicht ihre Musikinstrumente lernen. So baute er sich eine Art Mandoline und brachte sich das Spielen selbst bei. Dahingegen wurde seine Stimme im Kirchenchor der Gemeinde fr&#252;h gef&#246;rdert. Mit 16 Jahren verlie&#223; er die Schule und widmete sich vollkommen der Musik. Zu dieser Zeit fand er heraus, dass seine leiblichen Eltern Musiker waren, was den jungen Mann in seiner starken Bindung zur Musik best&#228;tigte. Er widmete sich ganz der Gitarre und tourte mit zahlreichen Musikern durch Madagaskar, bis er Mitte der 90er Jahre mit der Band &quot;Njava&quot; nach Europa flog und sich anschlie&#223;end in Br&#252;ssel niederlie&#223;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Miary Lepiera ist damals 18 Jahre alt und k&#228;mpft, um in der belgischen Haupstadt Fuss zu fassen. Er lernt viel im Zusammenspiel mit dortigen Jazzmusikern, und vor allem die Begegnung mit Philippe Catherine wird von gro&#223;er Bedeutung sein. Letzterer ermutigt ihn, seinen eigenen Stil weiterzuentwickeln, und Miary wird nach langj&#228;hriger Arbeit als Virtuose des Spiels mit offenen Stimmungen - open tuning - allgemein anerkannt. 1997 f&#252;hlt er sich stark genug, um als S&#228;nger und Gitarrist mit seinen eigenen Kompositionen aufzutreten und gr&#252;ndet seine Band &quot;Sairy&quot; - &#252;bersetzt: &quot;K&#252;nstler&quot;. Knapp zwei Jahre sp&#228;ter erscheint das erstes Album, &quot;Bitsibitsiho&quot;, eine gl&#252;ckliche Ann&#228;herung zwischen madegassischer Musik und amerikanischen Jazz.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mit seinem zweiten Album &quot;SORO&quot; verfolgt Miary Lepiera weiterhin sein k&#252;nstlerisches Ziel und arbeitet an einer zeitgen&#246;ssischen madegassischen Musik, die einerseits auf den kulturellen Wurzeln seines Landes aufbaut, aber auch zahlreiche Elemente des afrikanischen Kontinents einbezieht. Sicherlich sind die Afro-Pop Anleihen un&#252;berh&#246;rbar, streckenweise an Makossa oder s&#252;dafrikanische Musik erinnernd. Kein Wunder, denn seine Musiker stammen aus Togo, Burkina Faso, Angola, Kamerun, Madagaskar und ... Griechenland! Gleichzeitig bewegt sich der Sound in warmen und freundlichen Gefielden zwischen traditionellen Balladen, spirituellen Ritualen und ruralen Melodien. Miary Lepiera tr&#228;gt seine Kompositionen mit einer modulations-reichen Tenorstimme vor. Die typische s&#252;dwestliche madegassische Musik wird mit elektronischen Sounds vermischt, und der Gesang der dort lebenden Pygmeen wird als Sample eingesetzt. Der Rhythmus der Katsa (einer Art Maracas) zieht sich durch das gesamte Album durch, die Gitarre klingt teilweise wie eine Marovany.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Miary Lepieras Texte handeln von der Freundschaft, dem Mangel an Solidarit&#228;t, der Korruption oder ganz einfach von der Liebe. Der Titelsong &quot;Soro&quot; befasst sich mit einer uralten Tradition - das Opfern eines Lebens, um ein Anderes zu retten -, die sowohl in Madagaskar als auch in vielen zentralafrikanischen L&#228;ndern beheimatet ist.
Mit &quot;Soro&quot; ist Miary Lepiera ein Album gegl&#252;ckt, dessen Musik fest auf Madagaskar verwurzelt ist, jedoch gerne &#252;ber die Stra&#223;e von Mosambik nach Afrika hin&#252;berschaut, um anschlie&#223;end die weite Reise nach Europa anzutreten!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Miary in der Sommer-Playlist von Radio France Internationale!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Janice deRosa &amp; Djeli Moussa Conde</title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html">Archiv 2004</category>


		<description>Janice deRosa wurde in New York geboren, wo sie im schwarzen Harlem zu Motown Sounds aufw&#228;chst. Mit 10 Jahren spielt sie erstmals auf dem Klavier ihres Gro&#223;vaters, dann lernt sie Gitarre spielen und kann sich schon fr&#252;h auf der B&#252;hne selbst begleiten. &lt;br /&gt;Ihre Karriere beginnt sie als Lala deVine, unter diesen Namen geht sie mit Talking Heads und B52's auf Europatourn&#233;e. Sp&#228;ter spielt sich mit der Band &quot;Appolinaires&quot; und beginnt, afrikanische und Pop Sounds zu mischen. &lt;br /&gt;Zwischen 1990 und 1994 (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton63.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Janice deRosa wurde in New York geboren, wo sie im schwarzen Harlem zu Motown Sounds aufw&#228;chst. Mit 10 Jahren spielt sie erstmals auf dem Klavier ihres Gro&#223;vaters, dann lernt sie Gitarre spielen und kann sich schon fr&#252;h auf der B&#252;hne selbst begleiten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ihre Karriere beginnt sie als Lala deVine, unter diesen Namen geht sie mit Talking Heads und B52's auf Europatourn&#233;e. Sp&#228;ter spielt sich mit der Band &quot;Appolinaires&quot; und beginnt, afrikanische und Pop Sounds zu mischen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zwischen 1990 und 1994 pendelt Janice deRosa zwischen Hudson River und Seine und erobert die Pariser Clubs im Sturm. Bis zu zwanzig Mal im Monat singt sie dort den Blues, das Publikum liebt &quot;diese wei&#223;e Frau mit der schwarzen Stimme&quot;. Diese Bezeichung weckt die Neugierde des Radio Nova Moderatoren Mc Iba. Nach einem Konzert l&#228;dt er sie in seine Sendung ein, wo sie spontan mit dem Afrikanischen Musiker Mangala live singt. Manch einer behauptet, an diesem Tag im Jahre 1994 sei der Mandingue-Blues geboren. Jedenfalls stellt er einen Meilenstein in Janice deRosas musikalischen Entwicklung dar. Nach k&#252;rzester Zeit lernt sie den Koraspieler Djeli Moussa Diawara kennen und nimmt mit ihm &quot;Afroblues&quot; auf. (WEA)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Bis 2002 tourt Janice deRosa ununterbrochen durch Europa, zusammen mit Cesaria Evora, Deedee Bridgewater, Brian Eno oder Susan Vega. Zu diesem Zeitpunkt trifft sie Djeli Moussa Cond&#233;, ein Griot und Koraspieler aus Guinea, der in Paris mit Manu Dibango arbeitet. Bei ihm entdeckt Janice deRosa die Stimme und das Kompositionstalent, das sie f&#252;r ihr zweites Album suchte. Aduna (&quot;die Welt, wie sie ist&quot;) wird im Studio de la Bastille mit namhaften Musikern aufgenommen: Sal Bernardi (Gitarrist und Komponist f&#252;r Rickie Lee Jones), Jay Golden (Bassist von Luther Allison and Georges Clinton), Jean-Philippe Rykiel (Keyboards) und Christian L&#233;t&#233; (langj&#228;hriger Schlagzeuger von Charles Aznavour).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auf Aduna erg&#228;nzen sich eine f&#252;r jegliche musikalische Fusionen offene Musikerin und ein eiserner W&#228;rter der authentischen musikalischen Tradition des schwarzen Kontinents. Janice deRosa und Dj&#233;li Moussa Cond&#233; haben die meisten St&#252;cke zusammen geschrieben und singen sie auch gemeinsam auf Englisch, Malenki und Mandinko. Die Amerikanerin interpretiert sogar einige Songs auf Mandingue. Das Wechselspiel zwischen den beiden Stimmen - weich und leidenschaftlich bei Janice,modulationsreich und ergreifend bei Dj&#233;li - wird in traurigen Baladen von Djeli Moussa Cond&#233;s zarter Kora feinf&#252;hlig unterstrichen, und die rhythmische Sektion verleiht den funkigen St&#252;cken den n&#246;tigen Groove.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aduna: Eine Blues-Diva trifft auf das weiblichste der afrikanischen Instrumente, die Kora. Zusammen erz&#228;hlen sie Geschichten aus unserer Welt, wie sie eben ist !&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Khaled</title>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2004-.html">Archiv 2004</category>

		<dc:subject>Universal</dc:subject>

		<description>Mehrfach angek&#252;ndigt und dann doch immer wieder verschoben, erscheint nun nach f&#252;nf langen Jahren endlich Khaleds neuestes Album &quot;Ya Rayi&quot;, auf dem der &quot;K&#246;nig des Ra&#239;&quot; einmal mehr die ganze Magie dieses aus Algerien stammenden Stils entfaltet. Unter der &#196;gide der Produzenten Philippe Eidel, Don Was, Jacob Desvarieux und Farid Aouameur hat Khaled ein gutes Dutzend Songs aufgenommen, die all seine Fans f&#252;r die lange Wartezeit entsch&#228;digen werden. &lt;br /&gt;Khaled Hadj-Brahim kam am 29. Februar 1960 in (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton62.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mehrfach angek&#252;ndigt und dann doch immer wieder verschoben, erscheint nun nach f&#252;nf langen Jahren endlich Khaleds neuestes Album &quot;Ya Rayi&quot;, auf dem der &quot;K&#246;nig des Ra&#239;&quot; einmal mehr die ganze Magie dieses aus Algerien stammenden Stils entfaltet. Unter der &#196;gide der Produzenten Philippe Eidel, Don Was, Jacob Desvarieux und Farid Aouameur hat Khaled ein gutes Dutzend Songs aufgenommen, die all seine Fans f&#252;r die lange Wartezeit entsch&#228;digen werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Khaled Hadj-Brahim kam am 29. Februar 1960 in Sidi El Houari, einem Vorort von Oran, zur Welt. Bereits als neunj&#228;hriger Knirps sang er bei Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Familienfesten traditionelle Lieder. Dann entdeckte der heranwachsende Teenager in Filmen mit Elvis Presley, den Beatles und dem franz&#246;sischen Rocker Johnny Hallyday, wie sehr S&#228;nger mit ihrer Stimme M&#228;dchen in Verz&#252;ckungen versetzen konnten. Und dies erschien ihm nat&#252;rlich um einiges aufregender, als bei Familienfeiern Gro&#223;m&#252;tter, Tanten und Kusinen zu bezaubern. Also begann er damit, hinter dem R&#252;cken seines Vaters die Schule zu schw&#228;nzen und sich in der florierenden Musikszene Orans herumzutreiben. Mit vierzehn Jahren nahm er bereits seine erste Single mit dem St&#252;ck &quot;Trigue Lyc&#233;e&quot; auf, in dem es - wie konnte es anders sein - u.a. um M&#228;dchen, Anbaggern und Schuleschw&#228;nzen ging. Das Lied war nicht nur rein textlich, sondern auch musikalisch eine ungeheuere Provokation. (Es wurde &#252;brigens 1999 von Khaled f&#252;r sein Album &quot;Kenza&quot; in einer neuen Version aufgenommen.)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der junge Khaled bediente sich n&#228;mlich auch eines subversiven Musikstils, der um 1920 in den Bars und Bordellen der Hafenstadt geboren worden war und 1968 durch den Trompeter Bellemou Messaoud eine radikal Ver&#228;nderung erfuhr. Messaoud revolutionierte den Ra&#239; - eine urbane Orchestermusik, die aus einer schlichten traditionellen Hirtenmusik entstanden war - unter anderem durch die Verwendung von westlichen Instrumenten wie elektrischer Gitarre, Saxophon, Geige und Akkordeon. Die Verwendung von Stilelementen des Flamenco (der wiederum selbst arabische Wurzeln besitzt), Jazz und Rock war sogar noch gewagter. All dies brachte Bellemou Messaoud verdienterma&#223;en den Titel &quot;Le P&#232;re du Ra&#239;&quot; (der Vater des Ra&#239;) ein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;So richtig explodierte diese Musik aber erst mit dem Auftauchen der &quot;Chebs&quot; - der &quot;Jungen&quot; -, zu denen als einer der ersten auch Khaled geh&#246;rte. Mit dem respektlosen Titel &quot;Cheb&quot; (die weibliche Form ist &quot;Chaba&quot;) grenzte sich eine neue Generation algerischer S&#228;nger und S&#228;ngerinnen von den traditionellen Musikern, den ehrfurchtsheischenden &quot;Cheikhs&quot; und &quot;Cheikhas&quot;, ab. Dennoch nahm au&#223;erhalb Algeriens bis in die 80er Jahre hinein kaum jemand Notiz von dieser Musik. Die Kl&#228;nge waren einfach immer noch zu fremd f&#252;r europ&#228;ische Ohren.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dies &#228;nderte sich erst ab 1986 und begann mit Khaleds atemberaubenden Auftritt bei einem Ra&#239;-Festival in Bobigny bei Paris. Schlagartig griff das Ra&#239;-Fieber auch auf Frankreich &#252;ber, nat&#252;rlich vor allem unter den marginalisierten Jugendlichen nordwestafrikanischer Abstammung. Khaleds Kassetten kursierten zu der Zeit zwar schon unter den Musikfans in der algerischen Gemeinde, doch sein furioser Live-Auftritt brachte ihm auch in Frankreich den Ruf ein, der &quot;Elvis der Ra&#239;-Musik&quot; zu sein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aber der Erfolg hatte seine Schattenseiten. Mit den freiz&#252;gigen Texten &#252;ber Sex, Drogen und Rock'n'Roll und seinem ausschweifenden, westlichen Lebensstil waren Khaled und einige seiner Kollegen den Fundamentalisten nun zunehmend ein Dorn im Auge. Also verlie&#223; Khaled Algerien und lie&#223; sich in Paris nieder. Er sollte erst dreizehn Jahre sp&#228;ter, im November 1999, wieder ein Konzert in Algerien geben k&#246;nnen, zog sich aber schon 2001 durch einen gemeinsamen Auftritt mit der israelischen S&#228;ngerin Noa wieder den Zorn der Konservativen zu.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auf seinem ersten in Europa entstandenen Album &quot;Kutch&#233;&quot; etablierte der S&#228;nger 1987 gemeinsam mit dem Keyboarder Safy Boutella und dem Pariser Produzenten Martin Meissonier eine neuartige Melange aus Ra&#239;, Jazz und Pop. 1991 legte Khaled den Beinamen &quot;Cheb&quot; ab und unterschrieb einen Plattenvertrag bei dem Pariser Label Barclay. Ein Jahr sp&#228;ter erschien dort das erste nach westlichen Ma&#223;st&#228;ben produzierte, groovige Album &quot;Khaled&quot;, das den Hit &quot;Didi&quot; enthielt. &quot;Didi&quot; war das erste arabische St&#252;ck, das den Sprung in die Top 50 der franz&#246;sischen Popcharts schaffte. Und auch im restlichen Europa und in den USA verhallte der Song nicht ungeh&#246;rt. Produziert hatte dieses Album kein Geringerer als Don Was von der Band Was (Not Was).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;1993 folgte &quot;N'ssi N'ssi&quot;, produziert von Don Was und Philippe Eidel. Mit Anleihen beim westafrikanischen Highlife, &#246;stlichen Violinen, pulsierenden Tracks wie &quot;El Marsem&quot; und dem funkigen Titelst&#252;ck (das seinem Welthit &quot;Didi&quot; in nichts nachstand) lotete er auf seinem zweiten internationalen Album die Grenzen der Ra&#239;-Musik noch weiter aus.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der dritte und bislang gr&#246;&#223;te Streich gelang Khaled 1996 mit &quot;Sahra&quot;. Gemeinsam mit Philippe Eidel und seinem treuen Keyboarder Mustapha Kada legt er die Basis f&#252;r das Album in seinem Heimstudio in Paris. Dann traf er sich mit Jean-Jacques Goldman, um das unvergleichliche &quot;A&#239;cha&quot; aufzunehmen. Es war Khaleds erstes Lied in franz&#246;sischer Sprache und es sollte in den kommenden Jahren rund um den Globus noch in diversen Sprachen zum Hit werden. Erst im vergangenen Jahr brachte das d&#228;nische Trio Outlandish &quot;A&#239;cha&quot; wieder in die oberen Regionen der internationalen Charts.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;1998 erschienen gleich zwei Live-Alben Khaleds: &quot;Hafla&quot; war w&#228;hrend der 1997er Tournee in Frankreich und Belgien mitgeschnitten worden und versammelte Khaleds gr&#246;&#223;te Erfolge der letzten Jahre; das Doppelalbum &quot;1, 2, 3 Soleils&quot; bot wiederum ein Gipfeltreffen der drei sehr unterschiedlichen Ra&#239;-Stars Khaled, Rachid Taha und Faudel.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zuletzt kam 1999 &quot;Kenza&quot; heraus, Khaleds viertes und letztes Studioalbum f&#252;r Barclay. Mit &quot;Kenza&quot; wahrte Khaled zum einen Kontinuit&#228;t, brach zum anderen aber auch mit einigen Gewohnheiten - wohlwissend, da&#223; er sich damit der Kritik von Weltmusik-Puristen aussetzte. Hatte er zuvor auf seinen Alben schon mit Elementen des Reggae, Ska, Funk, Salsa, Flamenco, Calypso und Rap gearbeitet, so trieb ihn die Experimentierlust nun dazu, auch Scratches (von DJ Smash und DJ Cue) sowie Drum'n'Bass-Grooves einzusetzen. Und wie stets arbeitete Khaled mit zwei hervorragenden Produzenten zusammen, die ihn sicher in die neuen musikalischen Gefilde leiteten: Steve Hillage (der auch schon Alben von Rachid Taha sowie das Ra&#239;-Gipeltreffen &quot;1, 2, 3 Soleils&quot; produziert hatte) und Lati Kronlund (der Leader der Brooklyn Funk Essentials). Mit von der Partie war zudem wieder Jean-Jacques Goldman, der Khaled einmal mehr zwei brillante Songs zum Geschenk machte: &quot;C'est la nuit&quot; und &quot;Derwiche tourneur&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch bei der Aufnahme seines neuen Albums &quot;Ya Rayi&quot; konnte sich Khaled wieder auf die kundige Unterst&#252;tzung einiger exzellenter Produzenten verlassen. Neben Philippe Eidel und Don Was, die bekanntlich schon bei den Erfolgsalben &quot;Khaled&quot;, &quot;N'ssi, N'ssi&quot; und &quot;Sahra&quot; federf&#252;hrend waren, vertraute er diesmal auch auf zwei neue Leute: Jacob Desvarieux und Farid Aouameur. Desvarieux war eines der Gr&#252;ndungsmitglieder der sensationellen Zouk-Band Kassav, der noch junge algerische Gitarrist, Bassist, Perkussionist, Komponist und Arrangeur Aouameur arbeitete in seiner Heimat schon mit Stars wie Takfarinas, Ba&#226;ziz, Cherifa, Amar Diab, Cherine Wagdi sowie Hany Chaker und begleitete Khaled auch ins Studio, als dieser 2001 mit Compay Segundo &quot;Saludo &#224; chango&quot; f&#252;r dessen Album &quot;Duets&quot; aufnahm.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Musikalisch kehrt Khaled auf &quot;Ya Rayi&quot; zu der hochprozentigen, funky groovenden Mixtur zur&#252;ck, die er auch schon auf seinem bislang erfolgreichsten Album &quot;Sahra&quot; pr&#228;sentiert hatte, als er den Ra&#239; mit Elementen der lateinamerikanischen Musik und des westlichen Pop durcheinanderwirbelte. Zwar gibt es auch ein paar etwas traditioneller gehaltene Ra&#239;-Songs wie &quot;El H'mam&quot; (von dem es auf der CD allerdings noch einen exzellenten Remix von IAM-Mitglied Imhotep gibt), &quot;Ya Galbi&quot; oder &quot;El Ghira&quot; und mit &quot;H'Mama&quot; sogar ein gro&#223;artiges Cha&#226;bi-St&#252;ck, das Khaled im Duo mit Blaoui El Houari singt (Cha&#226;bi ist ein popul&#228;rer urbaner algerischer Musikstil). Der Gro&#223;teil des Repertoires besteht aber aus mitrei&#223;enden Songs wie &quot;Ya Rayi&quot;, &quot;Zine Zina&quot;, &quot;Lemen&quot; oder &quot;Yema Yema&quot;, die jede Menge Einfl&#252;sse lateinamerikanischer, schwarzafrikanischer und/oder westlicher Musik aufweisen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Neben der normalen CD-Edition erscheint von &quot;Ya Rayi&quot; auch eine limitierte Auflage mit einer rund 30min&#252;tigen Bonus-DVD, auf der u.a. Videos von den Super-Hits &quot;Didi&quot; und &quot;A&#239;cha&quot; und Ausschnitte von dem &quot;1, 2, 3 Soleils&quot;-Konzert zu sehen sein werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Musiker:
Khaled - vocals&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Songs:
01. Mani Hani / 02. Ya Rayi / 03. Zine Zina / 04. El H'Mam / 05. Lemen / 06. Yema Yema / 07. Ya Galbi / 08. H'Mama / 09. Ensa El Hem / 10. Hagda / 11. El Ghira / 12. El H'Mam (Remixed by Imhotep)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Tour 2004&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;08.11.2004 Br&#252;ssel - Ancienne Belgique
15.11.2004 M&#252;nchen - Muffathalle
17.11.2004 Amsterdam - Carre Theater
18.11.2004 Hamburg - Fabrik
19.11.2004 Hannover - Pavillon
20.11.2004 Berlin - Columbiahalle
22.11.2004 Stuttgart - Kulturhaus Arena
24.11.2004 CH-Genf - Grand Casino
25.11.2004 CH-Z&#252;rich - Volkshaus
26.11.2004 Frankfurt - Alte Oper
27.11.2004 K&#246;ln - Philharmonie&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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