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	<title>Malagueta Music</title>
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	<description>Malagueta Music - Promotion f&#252;r Weltmusik auf dem deutschen Markt</description>
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		<title>Malagueta Music</title>
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<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>Oc&#233;ania</dc:subject>

		<description>Einsame Str&#228;nde, blaue Lagunen und im sanften Wind wehende Kokospalmen, exotische Bl&#252;tenpracht im tropischen Regenwald, faszinierende Unterwasserwelten und dazu S&#252;dseemusik: Ein Kopfsprung ins Klischee? Weit gefehlt ! Denn im Pacific Hotel geht es entspannt und entschieden zeitgem&#228;&#223; zu. Genau der richtige Ort, um den Einstieg in den aktuellen Sound aus Ozeanien zu finden. &lt;br /&gt;Vor einigen Jahren lie&#223; Electro Mana das musikalische Erbe der pazifischen Kultur in ihre eigenen Kompositionen (...)


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Einsame Str&#228;nde, blaue Lagunen und im sanften Wind wehende Kokospalmen, exotische Bl&#252;tenpracht im tropischen Regenwald, faszinierende Unterwasserwelten und dazu S&#252;dseemusik: Ein Kopfsprung ins Klischee? Weit gefehlt ! Denn im Pacific Hotel geht es entspannt und entschieden zeitgem&#228;&#223; zu. Genau der richtige Ort, um den Einstieg in den aktuellen Sound aus Ozeanien zu finden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Vor einigen Jahren lie&#223; Electro Mana das musikalische Erbe der pazifischen Kultur in ihre eigenen Kompositionen einflie&#223;en und setzte mit der Ver&#246;ffentlichung ihres Albums &quot;Jetlag&quot; die ersten Zeichen f&#252;r eine anhaltende Elektro-Welle im Pazifischen Raum. Heute haben die bahnbrechenden Franzosen die Rolle &#252;bernommen, vielversprechende Talente und hitverd&#228;chtige Tracks in der Region zu entdecken. Daraus enstanden ist ein emotionsreiches Doppel-Album, in dem sinnliche Downtempo Beats auf Lali-Perkussionen, Ukuleles, Dobros, Didgeridoos und Maori-Stimmen treffen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;In 28 Tracks um die ozeanische Welt&quot; lautet das Motto der Reise, die von Australien &#252;ber Fidschi und Hawaii nach Neuseeland f&#252;hrt. Neben dem Pionier Electro Mana trifft man auf melanesische Kaneka Musik (Edou, Gulianod), hollywoodreifen Nachkriegsjazz aus Hawaii (Amy Hanaiali'i &amp; Willy K), die experimentellen Keyboards von Rotor+, Dancehall mit Salmonella Dub, Elektro Pop von Prop oder den Flying Bernadettes, melancholische Songs von Rhian Sheehan, eine der bedeutendsten Jazzbands Australiens (D.I.G.), der beeindruckende Maori Frauenchor Big Belly Woman, Aborigene New Age von Tjapukai, Maori Star Toni Huata, Black Roses fesselnde Lali-Perkussionen aus Fidschi, groovy Dub von Trinityroots ... all das, ohne jemals die luftige Lounge des Pacific Hotels verlassen zu m&#252;ssen!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auf zwei Etagen erzeugen druckvolle Beats und elegante Klangbearbeitung genau jenen stilvollen und relaxten Sound, der den H&#246;rer augenblicklich in die Hotelbar versetzt. Edel und verf&#252;hrerisch vermischen sich ethnische und zeitgen&#246;ssiche Rhythmen, Stimmen und Instrumente zu einem authentischen und bewegenden H&#246;rgenuss. Wer sich den sch&#246;nsten Rockingchair sichern will, sollte am besten sofort buchen ... !&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Baden Powell</title>
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<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>Universal</dc:subject>

		<description>&quot;Lembran&#231;as&quot; (&quot;Erinnerungen&quot;) ist genau der richtige Titel f&#252;r Baden Powells letzte Aufnahmen, die im Mai 2000 kurz vor seinem Tod am 26. September 2000 entstanden sind. Das Album spiegelt die Erinnerungen eines der bedeutendsten Instrumentalisten und Improvisationsk&#252;nstlers Brasiliens wider und pr&#228;sentiert ein Repertoire, das sich aus brasilianischen Klassikern zusammensetzt, die Baden in den vier Jahrzehnten seiner herausragenden Karriere immer wieder gespielt und aufgenommen hat. F&#252;r (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Lembran&#231;as&quot; (&quot;Erinnerungen&quot;) ist genau der richtige Titel f&#252;r Baden Powells letzte Aufnahmen, die im Mai 2000 kurz vor seinem Tod am 26. September 2000 entstanden sind. Das Album spiegelt die Erinnerungen eines der bedeutendsten Instrumentalisten und Improvisationsk&#252;nstlers Brasiliens wider und pr&#228;sentiert ein Repertoire, das sich aus brasilianischen Klassikern zusammensetzt, die Baden in den vier Jahrzehnten seiner herausragenden Karriere immer wieder gespielt und aufgenommen hat. F&#252;r &quot;Lembran&#231;as&quot; hat er unverg&#228;ngliche Kompositionen von Ary Barroso (&quot;Inquieta&#231;&#227;o&quot; &amp; &quot;Maria&quot;), Noel Rosa (&quot;Pastorinhas&quot;), Dori Caymmi (&quot;Dora&quot;), Zequinha de Abreu (&quot;Branca&quot;) sowie andere Meisterwerke aus der ersten H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts eingespielt. Zwei Ausnahmen sind eigene Kompositionen, die er mit den legend&#228;ren Poeten Vin&#237;cius de Moraes (&quot;O argonauta&quot;) und Paulo C&#233;sar Pinheiro (&quot;Falei e disse&quot;) geschrieben hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;F&#252;r seine letzten Studioaufnahmen hat Baden Powell - stellenweise von dem Perkussionisten Fred Prince und dem Fl&#246;tisten Teco Cardoso begleitet - diese Lieder mit einer atemberaubenden Feinheit interpretiert und scheinbar zerbrechliche musikalische Werke geschaffen, die gleichzeitig seine k&#252;nstlerische innerliche St&#228;rke zum Ausdruck bringen. &quot;Mit den Jahren wurde sein Spiel meditativer und weniger impulsiv: Seit 1972 litt er sehr unter Diabetes, was seine Fingerfertigkeit und seine Spielkraft beeintr&#228;chtigte, aber niemals sein Genie&quot;, bemerkt Tarik de Souza, einer der bedeutendsten Musikkritiker Brasiliens in seiner Besprechung des Albums. &quot;Seine Interpretationen solcher Klassiker wie 'Pastorinhas' oder 'Inquieta&#231;&#227;o' zeugen von Badens unvergleichbarer Virtuosit&#228;t.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Baden Powell wurde im Jahre 1937 in Varre-Sai als Baden Powell de Aquino geboren und zog schon als S&#228;ugling mit seiner Familie nach Rio de Janeiro. Sein Vater, Lino de Aquino, war selber ein begabter Gitarrist und organisierte regelm&#228;&#223;ig choro Veranstaltungen zu Hause, wo Meister wie Pixinguinha und Donga auftraten. Nachdem er seine ersten Gitarrenstunden bei seinem Vater nahm, setzte Baden sein Musikstudium bei Jayme Florence fort, dem ber&#252;hmten Samba-Gitarristen, der unter dem Namen Meira bekannt ist. Obwohl sein Studium sehr klassisch orientiert war und er in den Jahren mit Meira ein ganz besonderes Interesse f&#252;r Jazz zeigte, schlug Badens Herz schon immer f&#252;r den traditionellen Samba. Als er mit 15 Jahren seine professionelle Karriere begann, freundete er sich mit Rios besten Sambaspielern jener Zeit an. Auch wenn er in den 60ern und 70ern hin und wieder in die Welt des Bossa Nova eintauchte, blieb Baden Powell im Herzen stets ein Sambista.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Jahre 1962 begann Baden Powells wichtige Zusammenarbeit mit dem Autoren Vin&#237;cius de Moraes, der dutzendweise Klassiker schrieb, unter anderem eine hochgelobte Serie von Afro-Sambas. Neben seinen eigenen Alben begleitete Baden Powell bedeutende brasilianische K&#252;nstler wie S&#237;lvia Telles, Elis Regina und Elizeth Cardoso. In den sp&#228;ten 60ern, als die Bossa Nova Welle die Vereinigten Staaten erreichte, versuchten viele Brazilianer ihr Gl&#252;ck in den USA. Baden Powell hingegen entschied sich f&#252;r Europa (genauer gesagt f&#252;r Frankreich und Deutschland), wo er fast zwei Jahrzente lang mit anderen Exil-Brasilianern sowie europ&#228;ischen Jazzmusikern gearbeitet hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In den 90er Jahren - er lebte bereits wieder in Brasilien - reiste Baden Powell regelm&#228;&#223;ig nach Europa, wo er Konzerte gab, eine ganze Reihe beeindruckender Alben aufnahm und zunehmend mehr Publikum begeisterte. Heute wird &quot;Lembran&#231;as&quot; begeistern, ein Album, das das musikalische Erbe eines Individualisten darstellt, der niemals dem Dikakt der Zeit nachgegeben und deshalb zeitlose Musik geschaffen hat.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Baden Powell</title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

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		<dc:subject>Universal</dc:subject>

		<description>&quot;Lembran&#231;as&quot; (&quot;Erinnerungen&quot;) ist genau der richtige Titel f&#252;r Baden Powells letzte Aufnahmen, die im Mai 2000 kurz vor seinem Tod am 26. September 2000 entstanden sind. Das Album spiegelt die Erinnerungen eines der bedeutendsten Instrumentalisten und Improvisationsk&#252;nstlers Brasiliens wider und pr&#228;sentiert ein Repertoire, das sich aus brasilianischen Klassikern zusammensetzt, die Baden in den vier Jahrzehnten seiner herausragenden Karriere immer wieder gespielt und aufgenommen hat. F&#252;r (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Lembran&#231;as&quot; (&quot;Erinnerungen&quot;) ist genau der richtige Titel f&#252;r Baden Powells letzte Aufnahmen, die im Mai 2000 kurz vor seinem Tod am 26. September 2000 entstanden sind. Das Album spiegelt die Erinnerungen eines der bedeutendsten Instrumentalisten und Improvisationsk&#252;nstlers Brasiliens wider und pr&#228;sentiert ein Repertoire, das sich aus brasilianischen Klassikern zusammensetzt, die Baden in den vier Jahrzehnten seiner herausragenden Karriere immer wieder gespielt und aufgenommen hat. F&#252;r &quot;Lembran&#231;as&quot; hat er unverg&#228;ngliche Kompositionen von Ary Barroso (&quot;Inquieta&#231;&#227;o&quot; &amp; &quot;Maria&quot;), Noel Rosa (&quot;Pastorinhas&quot;), Dori Caymmi (&quot;Dora&quot;), Zequinha de Abreu (&quot;Branca&quot;) sowie andere Meisterwerke aus der ersten H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts eingespielt. Zwei Ausnahmen sind eigene Kompositionen, die er mit den legend&#228;ren Poeten Vin&#237;cius de Moraes (&quot;O argonauta&quot;) und Paulo C&#233;sar Pinheiro (&quot;Falei e disse&quot;) geschrieben hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;F&#252;r seine letzten Studioaufnahmen hat Baden Powell - stellenweise von dem Perkussionisten Fred Prince und dem Fl&#246;tisten Teco Cardoso begleitet - diese Lieder mit einer atemberaubenden Feinheit interpretiert und scheinbar zerbrechliche musikalische Werke geschaffen, die gleichzeitig seine k&#252;nstlerische innerliche St&#228;rke zum Ausdruck bringen. &quot;Mit den Jahren wurde sein Spiel meditativer und weniger impulsiv: Seit 1972 litt er sehr unter Diabetes, was seine Fingerfertigkeit und seine Spielkraft beeintr&#228;chtigte, aber niemals sein Genie&quot;, bemerkt Tarik de Souza, einer der bedeutendsten Musikkritiker Brasiliens in seiner Besprechung des Albums. &quot;Seine Interpretationen solcher Klassiker wie 'Pastorinhas' oder 'Inquieta&#231;&#227;o' zeugen von Badens unvergleichbarer Virtuosit&#228;t.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Baden Powell wurde im Jahre 1937 in Varre-Sai als Baden Powell de Aquino geboren und zog schon als S&#228;ugling mit seiner Familie nach Rio de Janeiro. Sein Vater, Lino de Aquino, war selber ein begabter Gitarrist und organisierte regelm&#228;&#223;ig choro Veranstaltungen zu Hause, wo Meister wie Pixinguinha und Donga auftraten. Nachdem er seine ersten Gitarrenstunden bei seinem Vater nahm, setzte Baden sein Musikstudium bei Jayme Florence fort, dem ber&#252;hmten Samba-Gitarristen, der unter dem Namen Meira bekannt ist. Obwohl sein Studium sehr klassisch orientiert war und er in den Jahren mit Meira ein ganz besonderes Interesse f&#252;r Jazz zeigte, schlug Badens Herz schon immer f&#252;r den traditionellen Samba. Als er mit 15 Jahren seine professionelle Karriere begann, freundete er sich mit Rios besten Sambaspielern jener Zeit an. Auch wenn er in den 60ern und 70ern hin und wieder in die Welt des Bossa Nova eintauchte, blieb Baden Powell im Herzen stets ein Sambista.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Jahre 1962 begann Baden Powells wichtige Zusammenarbeit mit dem Autoren Vin&#237;cius de Moraes, der dutzendweise Klassiker schrieb, unter anderem eine hochgelobte Serie von Afro-Sambas. Neben seinen eigenen Alben begleitete Baden Powell bedeutende brasilianische K&#252;nstler wie S&#237;lvia Telles, Elis Regina und Elizeth Cardoso. In den sp&#228;ten 60ern, als die Bossa Nova Welle die Vereinigten Staaten erreichte, versuchten viele Brazilianer ihr Gl&#252;ck in den USA. Baden Powell hingegen entschied sich f&#252;r Europa (genauer gesagt f&#252;r Frankreich und Deutschland), wo er fast zwei Jahrzente lang mit anderen Exil-Brasilianern sowie europ&#228;ischen Jazzmusikern gearbeitet hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In den 90er Jahren - er lebte bereits wieder in Brasilien - reiste Baden Powell regelm&#228;&#223;ig nach Europa, wo er Konzerte gab, eine ganze Reihe beeindruckender Alben aufnahm und zunehmend mehr Publikum begeisterte. Heute wird &quot;Lembran&#231;as&quot; begeistern, ein Album, das das musikalische Erbe eines Individualisten darstellt, der niemals dem Dikakt der Zeit nachgegeben und deshalb zeitlose Musik geschaffen hat.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Simona Barbera </title>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>Heaven &amp; Earth</dc:subject>

		<description>Auf Sizilien sehen selbst die wei&#223;en &quot;biscotti dei morti&quot;-Kekse wie die Madonna aus! Dort ist der Alltag weiterhin von archaischen Riten gepr&#228;gt, das Leben voller Widerspr&#252;che und Mysterien. W&#228;hrend ihrer Reisen auf der Mittelmeerinsel sang Simona Barbera mit den Handwerkern und Bauern, sie sprach mit den Fischern, beobachtete die Menschen auf den M&#228;rkten und atmete den Rhythmus des niemals verstummenden Stra&#223;enverkehrs ein. All diese Eindr&#252;cke pr&#228;sentiert sie heute auf ihrem Deb&#252;talbum (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auf Sizilien sehen selbst die wei&#223;en &quot;biscotti dei morti&quot;-Kekse wie die Madonna aus! Dort ist der Alltag weiterhin von archaischen Riten gepr&#228;gt, das Leben voller Widerspr&#252;che und Mysterien. W&#228;hrend ihrer Reisen auf der Mittelmeerinsel sang Simona Barbera mit den Handwerkern und Bauern, sie sprach mit den Fischern, beobachtete die Menschen auf den M&#228;rkten und atmete den Rhythmus des niemals verstummenden Stra&#223;enverkehrs ein. All diese Eindr&#252;cke pr&#228;sentiert sie heute auf ihrem Deb&#252;talbum &quot;Mirto&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Simona Barbera wuchs als Kind sizilianischer Migranten in Genua auf. In seiner Heimat galt ihr Gro&#223;vater - wie viele andere B&#228;nkels&#228;nger - als H&#252;ter religi&#246;ser Kr&#228;fte und musikalischer Zeremonienmeister. Der Rhythmus der Arbeit klang in seinen Liedern; sie waren gleicherma&#223;en paraliturgische Rituale und revolution&#228;re Erkl&#228;rungen der armen Landbev&#246;lkerung, Liebeslieder der Frauen, Gefangenenlieder sowie Schlaf- und Klagelieder. So begann Simona Barbera sich aus der Ferne ihren eigenen Eindruck &#252;ber die Insel zu verschaffen, &#252;ber die Religion und den heidnischen Glauben, &#252;ber das barocke Lebensgef&#252;hl, &#252;ber die spontane Herzlichkeit und die grenzenlose Liebe.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Den sizilianischen Traditionen neues, phantastisches Leben einzufl&#246;&#223;en, der Seele dieser magischen Insel einen zeitgen&#246;ssischen Ausdruck zu verleihen, ist seit vielen Jahren Simona Barberas k&#252;nstlerisches Anliegen. Ihre Kompositionen in uralter sizilianischer Sprache geh&#246;ren stilistisch zu den weiblichen Lamenti, deren Wurzeln zwar in der griechischen Tradition Siziliens liegen, bei denen jedoch der Einfluss arabischer Kulturen un&#252;berh&#246;rbar ist. Mit kraftvoller und ausdrucksstarker Stimme ebnet Simona Barbera dem traditionellen sizilianischen Vibrato den Weg aus der kitschigen Folklore. Geradezu avantgardistisch zeigt sie sich im Umgang mit Kl&#228;ngen, Harmonien, Rhythmus und Sprache und verzaubert mit langsam flie&#223;enden Melodien, flehenden Gebeten, heulenden Wehklagen und bis an den Wahnsinn grenzendes Schreien. Dabei wird sie von der jungen Pianistin Irene Vannucci begleigtet, die mit spannenden Melodiel&#228;ufen und improvisatorischer Offenheit Simona Barberas Temperament feinf&#252;hlig betont.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Jedes Lied auf &quot;Mirto&quot; ist einem sizilianischen Ort gewidmet, wobei der poetische Klang solcher Namen wie Milena, Palermo, Carini, Tindari oder Corleone wichtiger erscheint als geographische oder historische Tatsachen. Auch Mirto ist eine Stadt auf Sizilien, doch Simona Barbera dachte wohl eher an Mirto - die Myrte, eine typisch sizilianische Pflanze mit magischer Kraft, die mit Brot, Lorbeer und Oliven&#246;l auf den Bauchnabel gelegt seelischen und k&#246;rperlichen Schmerz lindert.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wahrscheinlich wird der H&#246;rer durch die magische Kraft der Myrte derart verzaubert, dass er bei den sanften Balladen, den Klageliedern und den beeindruckenden Vokalimprovisationen, ohne die Worte zu verstehen, &#252;ber die Liebe staunt, mit der ein Gem&#252;seh&#228;ndler eine Apfelsine in die Hand nimmt und die Leidenschaft der Mutter sp&#252;rt, die ihrem Kind zuruft: &quot;Komm her, sonst bringe ich dich um.&quot;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aus Simona Barberas Erinnerungen ist ein Album geworden: &quot;Mirto&quot;, eine aufregende Begegnung mit einer K&#252;nstlerin, die sich mit gro&#223;er stimmlicher Wandlungsf&#228;higkeit und Eigenwilligkeit f&#252;r die Moderne der sizilianischen Liedtradition entscheidet und sich auf die Suche nach unerh&#246;rten Klangr&#228;umen begibt!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Mi&#250;cha</title>
		<link>http://www.malagueta-music.com/Miucha.html</link>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>Pygmalion</dc:subject>

		<description>&quot;Ich hatte den Wunsch, ein Album aufzunehmen, das ich den vielen Freunden und wunderbaren Komponisten widmen k&#246;nnte, denen ich in meinem Leben, auf der B&#252;hne und in Studios begegnen durfte,&quot; erkl&#228;rt Mi&#250;cha zur Entstehung von &quot;Compositores&quot;, das in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Jos&#233; Milton (Nana Caymmi, Emilio Santiago ...) entstanden ist. &lt;br /&gt;Zu diesen bedeutenden Begegnungen z&#228;hlen sicherlich ihr Ex-Mann Jo&#227;o Gilberto - die gemeinsame Tochter Bebel geht bekanntlich ihren eigenen (...)


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&lt;a href="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html" rel="directory"&gt;Archiv 2003&lt;/a&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton80.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Ich hatte den Wunsch, ein Album aufzunehmen, das ich den vielen Freunden und wunderbaren Komponisten widmen k&#246;nnte, denen ich in meinem Leben, auf der B&#252;hne und in Studios begegnen durfte,&quot; erkl&#228;rt Mi&#250;cha zur Entstehung von &quot;Compositores&quot;, das in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Jos&#233; Milton (Nana Caymmi, Emilio Santiago ...) entstanden ist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zu diesen bedeutenden Begegnungen z&#228;hlen sicherlich ihr Ex-Mann Jo&#227;o Gilberto - die gemeinsame Tochter Bebel geht bekanntlich ihren eigenen k&#252;nstlerischen Weg - und Ant&#243;nio Carlos Jobim. Mit Jo&#227;o Gilberto und Stan Getz am Saxophon nimmt Mi&#250;cha &quot;The Best of two Worlds&quot; auf, die Kooperation mit Tom Jobim wird durch das inzwischen legend&#228;re Album &quot;Ant&#243;nio Carlos Jobim &amp; Mi&#250;cha&quot; und monatelangen gemeinsamen Welttourneen gekr&#246;nt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auf &quot;Compositores&quot; versammelt Mi&#250;cha weitere Stars des Bossa Nova. Ihr langj&#228;hriger Freund Vin&#237;cius de Moraes ist mit drei Kompositionen vertreten: &quot;Pode ir&quot;, &quot;A dor a mais&quot; und &quot;Lembre-se&quot;, einer der raren Zusammenarbeiten des brasilianischen Poeten mit Moacir Santos. Das Repertoire beinhaltet wahre musikalische Rarit&#228;ten: &quot;Quando a lembran&#231;a me vem&quot;, ein bislang unver&#246;ffentlichtes St&#252;ck von Tom Jobim und Jo&#227;o Donato, &quot;Can&#231;&#227;o in&#233;dita&quot;, das Mi&#250;chas Bruder Chico Buarque und Edu Lobo f&#252;r das Musical Cambaio geschrieben haben oder das hier erstmals eingespielte &quot;Vento levou&quot; von Crist&#243;v&#227;o Bastos und Abel Silva. Mi&#250;cha selbst komponierte zusammen mit Jo&#227;o Donato &quot;Tempo de amar&quot;. Und selbstverst&#228;ndlich wurden die Meister Tom Jobim (&quot;Solid&#227;o&quot;) und Baden Powell (&quot;Ref&#233;m da Solid&#227;o&quot;) geb&#252;hrend geehrt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Getragen wird &quot;Compositores&quot; von einer gef&#252;hlvollen Instrumentierung und nat&#252;rlich von Mi&#250;chas eleganter und ausdrucksvoller Stimme, die den Bossa Nova mit Lebensfreude und sonniger Austrahlung schm&#252;ckt. Ein echter Klassiker !&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



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		<title>Boubacar Traor&#233;</title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>M&#233;lodie</dc:subject>

		<description>www.jechanteraipourtoi.com (Franz&#246;sisch/Englisch) &lt;br /&gt;&quot;Je chanterai pour toi&quot; ist der Soundtrack zu Jacques Sarasins gleichnamigen Film (Deutschland-Start: Sep-tember 2003), ein Spaziergang durch Mali an der Seite von Boubacar Traor&#233;. Wie ein intimes Reisetagebuch erz&#228;hlen Kar Kars Lieder die wichtigen Etappen in seinem Leben. Der Spitzname Kar Kar - &quot;derjenige, der gut dribbeln kann&quot; - erinnert an seine Zeit als lokaler Fussballstar, doch der junge Mann aus Mali sollte auf ganz andere Art und (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton79.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;www.jechanteraipourtoi.com (Franz&#246;sisch/Englisch)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Je chanterai pour toi&quot; ist der Soundtrack zu Jacques Sarasins gleichnamigen Film (Deutschland-Start: Sep-tember 2003), ein Spaziergang durch Mali an der Seite von Boubacar Traor&#233;. Wie ein intimes Reisetagebuch erz&#228;hlen Kar Kars Lieder die wichtigen Etappen in seinem Leben. Der Spitzname Kar Kar - &quot;derjenige, der gut dribbeln kann&quot; - erinnert an seine Zeit als lokaler Fussballstar, doch der junge Mann aus Mali sollte auf ganz andere Art und Weise in den 60er Jahren ber&#252;hmt werden. Von Kayes bis Bandiagar, von Bamako bis Niafunk&#233;, wir folgen ihm wie einem Freund und begegnen auf der Reise Ali Farka Tour&#233;, Ballak&#233; Sissoko und Rokia Traor&#233;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Boubacar Traor&#233; wurde im Jahre 1942 im Nordwesten Malis in der Stadt Kayes geboren. Sehr fr&#252;h lernt er Gitarre spielen, beeinflusst vom afrokubanischen Stil seines &#228;lteren Bruders, der auf Kuba studierte hatte, aber ganz gewiss auch vom amerikanischen Blues und dem Kassonk&#233;, der traditionellen Musik seiner Heimatstadt. Anfang der 60er Jahre arbeitet er als Schneider in Bamako und gr&#252;ndet die &quot;Pionniers Jazz&quot;, mit denen er im inzwischen ber&#252;hmten &quot;Buffet de la Gare de Bamako&quot; ein breites Repertoire aus Jazz, Rumba, Meren-gue, Hula-Hoop, Cha-Cha-Cha, Twist und Madison jedes Wochenende spielt. Als er 1963 in der Radiosendung &quot;Les Auditeurs du Dimanche&quot; auftritt, wird er mit seinem &quot;Mali Twist&quot; &#252;ber Nacht zum Star. Das St&#252;ck wird jahrelang jeden Morgen im Radio laufen, um die Bev&#246;lkerung dazu aufzumuntern, das gerade unabh&#228;ngig gewordene Land wieder aufzubauen. Zu dieser Zeit schreibt er &quot;Kayes Ba&quot;, das ebenfalls auf dem aktuellen Album in der urspr&#252;nglichen Radio Mali Version enthalten ist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Je chanterai pour toi&quot; beginnt in Timbuktu mit dem Lied &quot;Mouso Teke Soma Ye&quot; und den gewaltigen Geistern der W&#252;ste. Zusammen mit Ali Farka Tour&#233; l&#228;uft Kar Kar durch die Stra&#223;en in Niafunk&#233;, wo die beiden Blues-Legenden Malis die unendliche Trauer Boubacars nach dem Tod seiner Frau Pierrette besingen (&quot;Diarabi&quot;). Seit Modibo Keitas Sturz im Jahre 1968 war Kar Kar g&#228;nzlich in Vergessenheit geraten. Als er 1987 von Journalisten wiederentdeckt im Fersehen erscheint, traute keiner seinen Augen, da man ihn aufgrund einer Verwechslung mit seinem Bruder l&#228;ngst f&#252;r tot erkl&#228;rt hatte. Im Jahre 1989 dreht sich endlich das Blatt, und Kar Kars erstes Album &quot;Mariama&quot; wird in Europa ver&#246;ffentlicht. Den Titelsong spielt er hier mit Ballak&#233; Sissoko unter dessen Mangobaum in Bamako neu ein. &quot;Sa Golo&quot; - in einer Live-Version mit Rokia Traor&#233; - und &quot;Macir&#233;&quot;, nach seinem j&#252;ngeren Bruder benannt, erinnern an weitere CDs seiner zweiten Kar-riere. Seinem &#228;lteren inzwischen verstorbenen Bruder, mit dem er jahrelang einen kleinen Laden betrieb, widmet er &quot;Kalilou&quot;. Seine Heimatstadt Kayes ehrt er mit dem Titelsong &quot;Je chanterai pour toi&quot;, in dem er seine gl&#252;ckliche Jugend beschreibt. Ferner liefert er den bislang unver&#246;ffentlichten &quot;Le monde est fait pour qu'on s'aime&quot; und zwei Improvisationen, darunter den beeindruckenden Abspann des Filmes mit Ali Farka Tour&#233;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Je chanterai pour toi&quot; erz&#228;hlt in 16 Songs die Geschichte eines Mannes, der durch den Blues des Lebens gegangen ist. Boubacar Traor&#233;, der als Kind &quot;nicht sterben wollte, ohne die Musik kennengelernt zu haben&quot;, l&#228;sst sein feinf&#252;hliges Gitarrenspiel erklingen und singt mit melancholischer Stimme, hier und da von Kora, Balafon oder Kalebassen begleitet, ganz so als w&#252;rden Kayes oder Bamako am Ufer des Mississippi River liegen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Les Tambours de Brazza</title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>


		<description>&quot;Seit 30 Jahren lebe ich bei den Wei&#223;en, ich habe Sehnsucht nach Brazza (Tandala) und m&#246;chte dorthin zur&#252;ck, zu meinen Wurzeln und zu meinem Volk&quot; singen die Tambours de Brazza auf ihrem neuen Album &quot;Tandala.&quot; Im Jahre 1997 konnte die kongolesische Band um den Jazz Schlagzeuger Emile Biayenda nach einer Europa-Tournee nicht in ihre Heimat zur&#252;ckkehren, wo der Krieg w&#252;tete. Dort, in der Hauptstadt Brazzaville hatte ihre Geschichte im Jahre 1991 begonnen, als Emile Biayenda Veranstaltungen (...)

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton78.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Seit 30 Jahren lebe ich bei den Wei&#223;en, ich habe Sehnsucht nach Brazza (Tandala) und m&#246;chte dorthin zur&#252;ck, zu meinen Wurzeln und zu meinem Volk&quot; singen die Tambours de Brazza auf ihrem neuen Album &quot;Tandala.&quot; Im Jahre 1997 konnte die kongolesische Band um den Jazz Schlagzeuger Emile Biayenda nach einer Europa-Tournee nicht in ihre Heimat zur&#252;ckkehren, wo der Krieg w&#252;tete. Dort, in der Hauptstadt Brazzaville hatte ihre Geschichte im Jahre 1991 begonnen, als Emile Biayenda Veranstaltungen mit Hunderten von jungen Ngoma-Perkussionnisten organisierte und auf &#228;u&#223;erst positive Resonanz beim Publikum stie&#223;. Er gr&#252;ndete die &quot;Tambours de Brazza&quot;, deren bahnbrechender Musikstil ein Vorbild f&#252;r eine neue Generation von Musikern werden sollte. Nach k&#252;rzester Zeit erlang das Trommelorchester national sowie international eine wachsende Popularit&#228;t.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ende der 80er Jahre hatte Emile Biayenda seine Inspiration bei den Pygmeen in den Sumpfgebieten Kongos gesucht, wo er ein halbes Jahr lebte und ununterbrochen alles aufnahm, was ihm vorgespielt wurde. Diese Erfahrung wiederholte er bei anderen kongolesischen St&#228;mmen und erweiterte nach und nach das Spektrum der Rhythmen, die im aktuellen Repertoire der &quot;Tambours de Brazza&quot; zu h&#246;ren sind.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Um den Bandleader am Schlagzeug versammeln sich heute 13 Musiker, die die Ngoma-Trommeln - von den gro&#223;en Meistertrommeln bis zu den kleineren Mwana Ngoma - aber auch Lokol&#233;, Sanza, Horn, Glocken und Talking Drum spielen, melodisch von Gitarre, Piano und Keyboard begleitet. Mit einer resoluten Modernit&#228;t verwandeln Biayenda und seine Trommler die Riten und Rhythmen von einst in eine neuartige Musik: Sogar der Gesang kann geradezu rhythmisch wirken, w&#228;hrend die Trommeln sich zu einem imagin&#228;ren Chor vereinen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In den letzten Jahren waren die &quot;Tambours de Brazza&quot; pausenlos auf Tournee und ihre vorherigen Alben wurden dementsprechend stark von der B&#252;hnenshow gepr&#228;gt. F&#252;r ihr neues Album &quot;Tandala&quot; hat die Band intensiv im Studio gearbeitet, ohne dass die authentische Energie der afrikanischen Trommeln an Lebendigkeit einb&#252;&#223;en musste. Dem Komponisten und Arrangeur Biayenda ist es perfekt gelungen, Melodielinien und einen streckenweise an Hip Hop oder R&amp;B erinnernden Gesang einzuarbeiten, die die Musik der &quot;Tambours de Brazza&quot; um weitere musikalische Komponenten erweitern.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei kann man sich darauf verlassen, dass der Sound der magischen Ngoma-Trommeln die Temperatur bei jeder Jahreszeit um mindestens zehn Grad steigen l&#228;sst!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Simentera</title>
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		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>M&#233;lodie</dc:subject>

		<description>&quot;&quot;Tr'adictional&quot; ist eine Wortsch&#246;pfung, die sich aus Tradition und Addition zusammensetzt und die vielschichtige Identit&#228;t der kapverdischen Musik symbolisiert. Die Melodien und Rhythmen der Inselgruppe vor der westafrikanischen K&#252;ste sind gemeinsam mit den Menschen entstanden, die das unbewohnte Land nach und nach bev&#246;lkerten. Es kamen Schwarze und Wei&#223;e mit ihren Instrumenten, ihrer Lebensfreude und ihrem Leid. Der erste Kapverdianer war ein Mischling, so erz&#228;hlt die Musik der Kapverden (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;&quot;Tr'adictional&quot; ist eine Wortsch&#246;pfung, die sich aus Tradition und Addition zusammensetzt und die vielschichtige Identit&#228;t der kapverdischen Musik symbolisiert. Die Melodien und Rhythmen der Inselgruppe vor der westafrikanischen K&#252;ste sind gemeinsam mit den Menschen entstanden, die das unbewohnte Land nach und nach bev&#246;lkerten. Es kamen Schwarze und Wei&#223;e mit ihren Instrumenten, ihrer Lebensfreude und ihrem Leid. Der erste Kapverdianer war ein Mischling, so erz&#228;hlt die Musik der Kapverden die Geschichte eines Landes an der Kreuzung zwischen Afrika, Europa und S&#252;damerika: mit afrikanischen Rhythmen auf der einen Seite, mit importierten Instrumenten, europ&#228;ischen und s&#252;damerikanischen Melodien auf der anderen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Seitdem die Musiker um den Bandleader, Komponisten und Arrangeur M&#225;rio L&#250;cio vor gut einem Jahrzehnt das Ensemble Simentera gegr&#252;ndet haben, verfolgen sie unerm&#252;dlich das Ziel, die traditionelle kapverdische Musik durch eigene Kompositionen, akustische Instrumentierung und &#252;berraschende Arrangements vor ihrer Verbannung ins Museum zu bewahren. In den letzten Jahren haben Simentera ihre auf drei Kontinenten verstreuten musikalischen Wurzeln zusammengesucht, um sie auf ihrem vierten Album &quot;Tr'adictional&quot; zu vereinen. Afrika wird vertreten durch Manu Dibangos Saxophon, die Stimmen von Toure Kunda und die Perkussionen der Fr&#232;res Cissokho, Portugal durch Maria Jo&#227;o und Mario Laginha, S&#252;damerika durch den Brasilianer Paulinho da Viola. Und jeder von diesen illustren G&#228;sten tr&#228;gt dazu bei, das musikalische Kapverden-Puzzle zu vervollst&#228;ndigen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei sind auf Tr'adictional s&#228;mtliche Musikrichtungen der Kapverden zu h&#246;ren, afrikanische und europ&#228;ische, &#228;ltere und moderne, bekannte und weniger verbreitete: Batuco, Tabanka und Funan&#225;, Morna, Coladera-Samba und Walzer, eine Polonaise und ein Wiegelied, bezaubernd interpretiert mit Gitarren, Ukulele, Saxofon, Akkordeon, Perkussion und beeindruckendem Gesang.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gef&#252;hlvoll, fr&#246;hlich oder melancholisch anmutend, die 13 Songs auf diesem Album wecken die Lust nach nochmaligem H&#246;ren, immer und immer wieder ...&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Moses I </title>
		<link>http://www.malagueta-music.com/Moses-I.html</link>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>Next Music</dc:subject>

		<description>&quot;The hottest new name in reggae&quot; (Russell Deeks, International DJ) &lt;br /&gt;&quot;Moses I aims high&quot; lautet die Devise des aufsteigenden Sterns am Reggae-Himmel. Und Moses I ist gewiss bereit, sich an dieser mutigen und resoluten Aussage messen zu lassen. F&#252;r seine Solo-Karriere bekam er als Mitglied der Capleton's David House Crew vom Dancehall-Propheten sicherlich eine wirksame Starthilfe. Doch wer davon ausgeht, dass er dem Meister alles nachmacht, irrt gewaltig: &quot;More than a Dream&quot; ist Reggae im (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton76.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;The hottest new name in reggae&quot; (Russell Deeks, International DJ)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&quot;Moses I aims high&quot; lautet die Devise des aufsteigenden Sterns am Reggae-Himmel. Und Moses I ist gewiss bereit, sich an dieser mutigen und resoluten Aussage messen zu lassen. F&#252;r seine Solo-Karriere bekam er als Mitglied der Capleton's David House Crew vom Dancehall-Propheten sicherlich eine wirksame Starthilfe. Doch wer davon ausgeht, dass er dem Meister alles nachmacht, irrt gewaltig: &quot;More than a Dream&quot; ist Reggae im klassischen Sinne, mit getragenen Grooves und bewussten Texten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Geboren wurde Mose I am 4. Oktober 1966 als Anthony Singh und ist davon &#252;berzeugt, dass der Name auch Programm war und ihn zum Singen geradezu pr&#228;destinierte. Vorerst wurde er unter einem anderen Pseudonym als Musiker bekannt: in jungen Jahren nannte man ihn aufgrund seiner ostindischen Herkunft &quot;Apache&quot;. Sp&#228;ter entschied er sich f&#252;r Moses I, wegen seiner Vorliebe f&#252;r biblische Themen und aus &#220;berzeugung, &quot;die Welt mit positiven Kl&#228;ngen und Vibes heilen zu k&#246;nnen&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Neben seinem Hauptberuf als Modedesigner - insbesondere f&#252;r den eleganten Capleton - komponiert Moses I zusammen mit seinem ber&#252;hmten Modell einige Top 20-Hits wie beispielsweise &quot;Grazy Look&quot;, &quot;Ganja&quot;, oder &quot;People of the World&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;F&#252;r sein Debut-Album &quot;More than an Dream&quot; arbeitete Moses I mit dem talentierten Produzenten Vasco Carney (V1 Records) und sicherte sich die Unterst&#252;tzung namhafter Musiker: Am Schlagzeug sitzt Sly Dunbar (von den legend&#228;ren Riddim Twins &quot;Sly &amp; Robbie&quot;, die mit Peter Tosh, Black Uhuru und sp&#228;ter mit Grace Jones, Joe Cocker, Mick Jagger, Bob Dylan, Ian Dury, Herbie Hancock ... spielten), Wayne Armond (Jimmy Cliff, Alpha Blondy, Maxi Priest ...) und Earl &quot;Chinna&quot; Smith (Bob Marley, Jimmy Cliff, Burning Spear...) sind f&#252;r Ska- und Rhythmusgitarren verantwortlich, und selbstverst&#228;ndlich singt Capleton himself auf &quot;Life is burning&quot; mit.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Moses I hat sich mit &quot;More than a Dream&quot; einiges vorgenommen und sein erfolgreicher Start auf internationalen B&#252;hnen und in den Charts wird sicherlich noch weitere Tr&#228;ume zulassen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Kora Jazz Trio</title>
		<link>http://www.malagueta-music.com/Kora-Jazz-Trio.html</link>
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		<dc:date>2007-01-04T12:42:58Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Anne Sasson</dc:creator>

<category domain="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html">Archiv 2003</category>

		<dc:subject>M&#233;lodie</dc:subject>

		<description>Wir warten seit mindestens 30 Jahren, wenn nicht seit einem Jahrhundert auf dieses Album! (Nova Magazine, Juli/August 2003) &lt;br /&gt;Drei erstklassige Musiker aus Westafrika f&#252;hren den Jazz zu seinen Urspr&#252;ngen zur&#252;ck. Der Pianist Abdoulaye Diabat&#233;, der Perkussionist Moussa Cissoko und der Kora-Spieler Djeli Moussa Diawara lassen ihrer musikalischen Leidenschaft freien Lauf und pr&#228;sentieren afrikanischen Jazz auf h&#246;chstem Niveau ! &lt;br /&gt;Djeli Moussa Diawara stammt aus Guinea, wo er in einer Familie von (...)


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&lt;a href="http://www.malagueta-music.com/-Archiv-2003-.html" rel="directory"&gt;Archiv 2003&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.malagueta-music.com/+-Melodie-+.html" rel="tag"&gt;M&#233;lodie&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.malagueta-music.com/IMG/arton75.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;70&quot; height=&quot;70&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wir warten seit mindestens 30 Jahren, wenn nicht seit einem Jahrhundert auf dieses Album!
(Nova Magazine, Juli/August 2003)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Drei erstklassige Musiker aus Westafrika f&#252;hren den Jazz zu seinen Urspr&#252;ngen zur&#252;ck. Der Pianist Abdoulaye Diabat&#233;, der Perkussionist Moussa Cissoko und der Kora-Spieler Djeli Moussa Diawara lassen ihrer musikalischen Leidenschaft freien Lauf und pr&#228;sentieren afrikanischen Jazz auf h&#246;chstem Niveau !&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Djeli Moussa Diawara stammt aus Guinea, wo er in einer Familie von Griots aufgewachsen ist. Sein Vater war ein ber&#252;hmter Balafon-Spieler, seine Mutter S&#228;ngerin und sein Halbbruder ist kein anderer Mory Kante, mit dem er in der legend&#228;re &quot;Rail Band&quot; in Bamako erste musikalische Erfahrungen sammelte. Heute ist der begnadete Kora-Spieler und S&#228;nger musikalisch sowohl in der traditionelle Mandingue-Musik als auch im Flamenco, Blues oder Jazz zuhause.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nach 10 Jahren Studium am 'Conservatoire National' in Dakar, wo er mehrere erste Preise als klassischer Pianist gewann, wurde Abdoulaye Diabat&#233; Leiter des Senegalesischen Nationalen Orchester und entdeckte seine Leidenschaft f&#252;r den Jazz. Heute tourt er mit Salif Keita und arbeitete regelm&#228;&#223;ig mit den Gr&#246;&#223;ten: Manu Dibango, Mory Kant&#233;, Papa Wemba ...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Moussa Cissoko ist ebenfalls Nachkommen einer Griot-Familie. Der Senegalese wird heute als Meister der westafrikanischen Perkussionen international anerkannt. Mit rhythmischer Sicherheit und gef&#252;hlvollem Spiel begleitet er Toure Kunda, Ray Lema, Manu Dibango ...&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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