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Victor Démé. Lido (Berlin)
Burkina Faso
21.4.2010, 20h00
 
Dobet Gnahoré
Elfenbeinküste
Djekpa La You Contrejour
 
LifeLines #3: Rubén Rada, Haus der Kulturen der Welt
Berlin
Mit: Rubén Rada, Juana Molina, Jazzanova, Javier Malosetti, Pablo Schanton
 
Amparo Sanchez
Tucson-Habana
Spanien Wrasse Records
 
Oswin Chin Behilia
Curacao
Liber Otrabanda Records
 
Mikea
(Madagaskar)
Taholy Contrejour
 
Afel Bocoum
(Mali)
Tabital Pulaaku Contrejour
 
LéOparleur
(Frankreich)
Faut Du Rêve Léo Production
 
Die Strottern
(Österreich)
I Gabat Ois Cracked Anegg
 
Dazkarieh
(Portugal)
Hemisférios Hepta Trad.

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Weepers Circus

"Tout n’est plus si noir"
BAZ Productions
(im Vertrieb von Broken Silence)
VÖ: 24.10.2008

Es sind bereits 20 Jahre vergangen, seit vier nette Schüler aus Strassburg die Band Weepers Circus gründeten und dabei vier ebenfalls nette Jungs aus Liverpool – aber auch die Rolling Stones, Pink Floyd und Led Zeppelin – als Vorbilder hatten. Rockige Rhythmen und feine Melodien waren von Beginn an das Markenzeichen der weinenden Zirkusleute, die sich an-fänglich auch mit Theater, Tanz und Malerei beschäftigten. Nach dem Erfolg ihres ersten Albums „Le fou et la balance“ überschreitet ihr Ruf endlich die regionale Grenze, und die Weepers Circus erobern das, was die Elsässer das „innere Frankreich“ nennen. Dann geht alles ganz schnell, es folgen unzählige Touren und mehrere CDs. Heute erscheint „Tout n’est plus si noir“, ihr sechstes Album.

Tout n’est plus si noir (Es ist nicht mehr alles so schwarz) ist natürlich als ironische Feststel-lung zu verstehen. Nachdem die Weepers Circus über Jahre hinweg einen humorvollen, aber zumeist sensiblen Ton angeschlagen haben, werden auf diesem Album die Texte plötzlich deutlich härter und spiegeln die Leiden, Illusionen und Irrfahrten unserer Zeit auf sarkasti-sche, aber niemals aggressive Art und Weise wider. „Bislang wurden wir von unseren inne-ren Welten und Traumgefühlen getragen, mit „Tout n’est plus si noir“ nähern wir uns der Realität“, erklären die Bandmitglieder. Neben gesellschaftlicher Kritik wird in „Liverpool“ den Beatles Tribut gezollt, auch literarische Referenzen (Le K ist der französische Titel der Novel-le Il colombre) durften in diesem Album nicht fehlen.

Zu scharfen Gitarren, opulenten Saiten- und getragenen Windinstrumenten gesellen sich Keyboard und Klavier mit Sinnlichkeit und Eleganz. Weepers Circus verkörpert diese ganz spezielle französische Mischung aus Chanson und Rock, wobei die Band sich nicht einschrän-ken lässt und Einflüsse aus Osteuropa, Gypsy Sounds oder mittelalterliche Klänge in ihren Kompositionen einfließen lässt. Mit „Tout le monde chante“ schlagen sie die Brücke zum Ragga, „Ma dame aux camélias“ mutet orientalisch an, während „La renarde“ akustisch klingt. Überraschungsgäste runden das Werk ab, insbesondere die sanfte Stimme der Schau-spielerin Irène Jacob (Drei Farben: Rot) in der Interpretation von „Je crois encore entendre“ und der Einsatz von Mathias Malzieu, dem Bandleader von Dionysos, einer der bekanntesten Rockbands in Frankreich.

Auch nach zwanzig Jahren sind die schicken Jungs von Weepers Circus, die ihr Äußeres pfle-gen und Jean-Paul Gaulthier mit Würde tragen, lange nicht aus der Puste gekommen. Es ist ihnen gelungen, ein weiteres Album zu schaffen, auf dem phantasievolle Klänge poetische und scharfsinnige Texte perfekt zur Geltung bringen.

Date Ort
Sa. 04.07.09D - Bremen (Breminale)
Fr. 15.05.09D-Darmstadt (Bessunger Jagdhofkeller)
Sa. 24.01.09CH-Rubingen (Mühle Hunziken)
© Malagueta Music Ltd. 2006