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Amparo Sanchez
Tucson-Habana Spanien Wrasse Records |
Oswin Chin Behilia
Curacao Liber Otrabanda Records |
Mikea
(Madagaskar) Taholy Contrejour |
Afel Bocoum
(Mali) Tabital Pulaaku Contrejour |
LéOparleur
(Frankreich) Faut Du Rêve Léo Production |
Die Strottern
(Österreich) I Gabat Ois Cracked Anegg |
Dazkarieh
(Portugal) Hemisférios Hepta Trad. |
Jaune Toujours
(Belgien) Kolektiv Choux de Bruxelles |
Yan Caillasse
Frankreich Un chien de ma chienne Caillasse Theatre |
Bernard Mayo
Kongo Besoin d’Amour Crocodiles Productions |
"Tout n’est plus si noir"
BAZ Productions
(im Vertrieb von Broken Silence)
VÖ: 24.10.2008
Tout n’est plus si noir (Es ist nicht mehr alles so schwarz) ist natürlich als ironische Feststel-lung zu verstehen. Nachdem die Weepers Circus über Jahre hinweg einen humorvollen, aber zumeist sensiblen Ton angeschlagen haben, werden auf diesem Album die Texte plötzlich deutlich härter und spiegeln die Leiden, Illusionen und Irrfahrten unserer Zeit auf sarkasti-sche, aber niemals aggressive Art und Weise wider. „Bislang wurden wir von unseren inne-ren Welten und Traumgefühlen getragen, mit „Tout n’est plus si noir“ nähern wir uns der Realität“, erklären die Bandmitglieder. Neben gesellschaftlicher Kritik wird in „Liverpool“ den Beatles Tribut gezollt, auch literarische Referenzen (Le K ist der französische Titel der Novel-le Il colombre) durften in diesem Album nicht fehlen.
Zu scharfen Gitarren, opulenten Saiten- und getragenen Windinstrumenten gesellen sich Keyboard und Klavier mit Sinnlichkeit und Eleganz. Weepers Circus verkörpert diese ganz spezielle französische Mischung aus Chanson und Rock, wobei die Band sich nicht einschrän-ken lässt und Einflüsse aus Osteuropa, Gypsy Sounds oder mittelalterliche Klänge in ihren Kompositionen einfließen lässt. Mit „Tout le monde chante“ schlagen sie die Brücke zum Ragga, „Ma dame aux camélias“ mutet orientalisch an, während „La renarde“ akustisch klingt. Überraschungsgäste runden das Werk ab, insbesondere die sanfte Stimme der Schau-spielerin Irène Jacob (Drei Farben: Rot) in der Interpretation von „Je crois encore entendre“ und der Einsatz von Mathias Malzieu, dem Bandleader von Dionysos, einer der bekanntesten Rockbands in Frankreich.
Auch nach zwanzig Jahren sind die schicken Jungs von Weepers Circus, die ihr Äußeres pfle-gen und Jean-Paul Gaulthier mit Würde tragen, lange nicht aus der Puste gekommen. Es ist ihnen gelungen, ein weiteres Album zu schaffen, auf dem phantasievolle Klänge poetische und scharfsinnige Texte perfekt zur Geltung bringen.
| Date | Ort |
|---|---|
| Sa. 04.07.09 | D - Bremen (Breminale) |
| Fr. 15.05.09 | D-Darmstadt (Bessunger Jagdhofkeller) |
| Sa. 24.01.09 | CH-Rubingen (Mühle Hunziken) |