Malagueta-Music.com

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Samir Tahar
Algerien
"Magig Ud" Next Music
 
V.A.
Haiti
"Haitian Troubadours" Next Music
 
Kle-Z
Frankreich
"Klezmer Latitudes" Pygmalion
 
Adesa
Ghana
"Akoma" Heaven & Earth
 
Gnawa Diffusion
Algerien
"Live DZ" Next Music

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Seit mehr als 20 Jahren spielen afrikanische Musiker einen in Jamaica fast vergessenen Reggae, der ganz nahe an seinen Ursprüngen bleibt. Diese Musikrichtung war in Afrika schon lange beliebt, und fand nach dem Konzert, das Bob Marley 1980 anläßlich der Unabhängigkeit Zimbabwes in Harare gab, ein noch breiteres Publikum. Heute ist der Reggae im ganzen Kontinent verbreitet und präsentiert sich mit einem lebendigen, durch die afrikanischen Wurzeln geprägten Sound und meist sehr ernsten Themen.

"Reggae meets Afrika " versammelt zwölf Reggae-Künstler aus dem frankophonen Afrika, vorrangig aus der Elfenbeinküste. Ismael Isaacs Musik ist Reggae Groove pur. Deshalb gilt er bereits als Nachfolger von Alpha Blondy. Und Alpha Blondys "Solar System" produzierte das neue Album von Ahmed Faras, der sich hier mit glasklarer Stimme und kraftvollen Bläsern vorstellt. Tiken Jah Fakoly wird oft als "Griot des Reggae" bezeichnet. Er singt jedoch nicht wie die traditionellen Griots für die Reichen und Mächtigen. Im Gegenteil, er prangert in seinen Texten schonungslos politische und soziale Missstände in seinem Heimatland und im ganzen afrikanischen Kontinent an. Im Jahr 2000 erhielt er den "Prix Découvertes" von Radio France Internationale. Askia Modibo vermischt den Reggae mit dem pentatonischen Ouassoulou seiner Heimat Mali. Ebenfalls aus Mali stammt Kalori Sory, den seine musikalische Karriere in die Elfenbeinküste gebracht hat. Jedoch singt er nach wie vor in seiner Muttersprache Malinke. Guinea wird von Fode Baro vertreten, der beim franko-afrikanischen Hip-Hop-Projekt Bisso Na Bisso mitgewirkt hat. Omar Pène und Nahawa Doumbia überraschen hier mit Reggae Titeln, die sonst nicht zu ihrem Repertoire gehören. Der Senegalese bekam mit seiner ganz eigenen Mischung aus M’Balax, Blues, Jazz, Reggae und Salsa - dem Afro-Feeling - den südafrikanischen Kora-Preis im Jahre 1998, und die Sängerin aus Mali ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der Ouassoulou Region, im Süden des Landes. Der junge Koraspieler und Griot aus Mali, Fode Kouyaté, dem der RFI/Découvertes Preis im Jahre 1991 verliehen wurde, vermischt Tradition und Moderne zu einem leichten, beschwingten Sound.

Als neue Entdeckungen - zumindest in Europa - gelten sicherlich Black Medio, Larry Cheickh und Djos Kezo, alle drei aus der Elfenbeinküste. Letzterer landete mit seinem Song "Djou" einen Hit in ... Neu Kaledonien, wo sich "Reggae meets Afrika" 4500 Mal verkaufen ließ!

© Malagueta Music Ltd. 2006