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Victor Démé. Lido (Berlin)
Burkina Faso
21.4.2010, 20h00
 
Dobet Gnahoré
Elfenbeinküste
Djekpa La You Contrejour
 
LifeLines #3: Rubén Rada, Haus der Kulturen der Welt
Berlin
Mit: Rubén Rada, Juana Molina, Jazzanova, Javier Malosetti, Pablo Schanton
 
Amparo Sanchez
Tucson-Habana
Spanien Wrasse Records
 
Oswin Chin Behilia
Curacao
Liber Otrabanda Records
 
Mikea
(Madagaskar)
Taholy Contrejour
 
Afel Bocoum
(Mali)
Tabital Pulaaku Contrejour
 
LéOparleur
(Frankreich)
Faut Du Rêve Léo Production
 
Die Strottern
(Österreich)
I Gabat Ois Cracked Anegg
 
Dazkarieh
(Portugal)
Hemisférios Hepta Trad.

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Transglobal Underground

"Moonshout"
 Skycap
 (im Vertrieb von Rough Trade)
 VÖ: 25.05.2007
 

Transglobal Underground entstanden in den Anfangstagen der heutigen Dancekultur und verfolgen seitdem zwei Ziele: Beats finden, die niemand anders versuchte zu tanzen, und jede Vorstellung von musikalischen Grenzen ignorieren. Sie sind diesen Grundsätzen treu geblieben, eigensinnig individuell und unbedingt unabhängig. Transglobal Underground haben nie ihren Kurs aus den Augen verloren, egal was um sie herum geschah.

Ihr letztes Album, das 2004 erschienene „Impossible Broadcasting“, war eine Einladung, ihre Welt zu betreten. Drei Jahre später betritt nun „Moonshout“ die Welt aller anderen. Es ist ihr bislang wohl ehrgeizigstes Projekt.

„Moonshout“ ist die Antwort auf die offensichtliche Frage, die TGU immer wieder gestellt wird: „Wie schaffen es eure Ohren, das undefinierbare zu definieren?“ „Moonshout“ ist ein Album, das große Distanzen zurücklegt und verschiedene Stimmungen bereist. Es beginnt mit einem der Dancefloor-freundlichsten Songs, die TGU jemals gemacht haben. Der Sound und die Einflüße kommen von überall her, aber die Quelle ist ganz klar TGU’S Geburtsort London.

Nun könnten wir einen Vortrag über die Verbindungen zwischen Brazilian Drum’n Bass und Indian Rhythms bei „Dancehall Operator“ halten, oder über die romanischen Wurzeln des Rap referieren, die eine Stimme im Titeltrack „Moonshout“ erhalten, weiter noch über die Beziehung zwischen R&B und klassischen arabischen Strukturen, die „Awal“ heimsuchen. TGU würden uns für soviel Anmaßung übers Knie legen!

Ihre Zusammenarbeit mit Portugals berüchtigtem Blasted Mechanism bewegt das Album in eine härtere Richtung. TGU erreichen mit „Swampland“ nun ihr Ziel, einen wütenden Countrysong zu schreiben. Mit „Cape Thunder“ erschaffen sie eine alptraumhafte Vision von Chaos, ehe die Stimmung sich erneut verändert. „Jhumka“ mit der Sängerin Nalini beginnt mit einer Dub-lastigen Geräuschkulisse mit subkontinentalem Einschlag und führt dann über zum epischen „Spice Garden“ mit der wunderbaren Stimme des legendären bulgarischen Traditionalvokalisten Yanka Rupkina.

Die letzen drei Tracks haben wenig mit dem zu tun, was man bislang von TGU kennt... eigentlich haben sie wenig mit dem zu tun, was jemals jemand gemacht hat. Wieder einmal werden wir uns einen Vortrag über Einflüsse aus Bollywood-, Country- und Westernmusik sparen, sagen wir einfach, dass TGU Elvis noch nie so nahe gekommen sind... na ja, zumindest bis jetzt.

Transglobal Undergrounds Line-Up, das sich über die Jahre endlos verändert hat, konzentriert sich heute auf Drummer und Programmierer Hamid Man Tu, Geschichtenerzähler, Sänger, Chanter und Percussionist Tuup, Instrumentalist Tim Whelan sowie Sitarist und Bassist Sheema Mukherjee. Aber sie erweitern sich stetig mit einer großen Anzahl an regelmäßigen Gästen sowie einigen neuen Gesichtern, v.a. Sänger Krupa, der beim Bollywood- Pop-lastigem „Emotional Yoyo“ dabei ist.

Abgesehen davon, dass ihre Sounds fast immer tanzbar sind, ist bei Transglobal Underground nur sicher, dass man nicht weiß, was auf einen zukommt. Das gilt für neue Alben ebenso wie für Konzerte:

23.05.2007 KARLSRUHE Tollhaus - 25.05.2007 KÖLN Stadtgarten

beigefügte Dokumente

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