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Victor Démé. Lido (Berlin)
Burkina Faso
21.4.2010, 20h00
 
Dobet Gnahoré
Elfenbeinküste
Djekpa La You Contrejour
 
LifeLines #3: Rubén Rada, Haus der Kulturen der Welt
Berlin
Mit: Rubén Rada, Juana Molina, Jazzanova, Javier Malosetti, Pablo Schanton
 
Amparo Sanchez
Tucson-Habana
Spanien Wrasse Records
 
Oswin Chin Behilia
Curacao
Liber Otrabanda Records
 
Mikea
(Madagaskar)
Taholy Contrejour
 
Afel Bocoum
(Mali)
Tabital Pulaaku Contrejour
 
LéOparleur
(Frankreich)
Faut Du Rêve Léo Production
 
Die Strottern
(Österreich)
I Gabat Ois Cracked Anegg
 
Dazkarieh
(Portugal)
Hemisférios Hepta Trad.

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Studio Pagol

"Pagol"
 Team4action
 (im Vertrieb von Broken Silence)
 VÖ: 14.09.2007
 

Es dürfte nicht ganz einfach sein, eine weitere Band auf der Welt zu finden, bei der ein virtuoser Bangladeshi, eine Castafiore aus Tanger, ein Perkussionist aus Haiti, eine V-Jay aus Vietnam, eine belgo-marokkanische Diva, eine äthiopische Sängerin oder ein Baul-Sänger in den letzten Jahren mitgewirkt haben.

Studio Pagol bezeichnen sich selbst als Musikerkollektiv und ihre Musik als “Ethno-Dance-Trance“. Gegründet wurde die Band von zwei Belgiern, Marc Van Eyck - der Jazzdrummer perfektionierte acht Jahre lang in Indien die Kunst der Tablas und Mridangam - und Philippe Boulon (Saxophone, Akkordeon…). Die beiden Männer finden ihre musikalische Inspiration hauptsächlich im Maghreb und in den unterschiedlichen Kulturen des indischen Subkontinents und werden tatkräftig und überzeugend insbesondere von Laïla Amezian und John Litton Baroï, einem traditionellen Sänger aus Bangladesh, unterstützt. Allein das Cover ihres neuen Albums “Pagol” lässt eine wilde Vermählung von Techno und indischer Popularkunst erahnen. Und tatsächlich bringen Studio Pagol indischen Gesang, orientalische Sounds, Tabla und Rock-Gitarren auf elektronischem Hintergrund zusammen. Diese waghalsige Mischung der Genres, Stimmen und Sprachen (Bengali, Hindi, Spanisch, Arabisch, Englisch und Französisch) ermöglicht ein breites Spektrum von Klängen und Texten, geprägt von Zärtlichkeit, Wut und Humor, das jedes Konzert augenblicklich in eine bunte Party verwandelt. Alle erdenklichen Varianten eines experimentierfreudigen multiethnischen electro-world-beat sind vertreten. Nicht einmal vor „Tomorrow never knows“ (The Beatles) schreckt die Combo aus Belgien zurück und liefert dabei einen hörenswerten und gewagten Remix. Klar, dass Studio Pagol mit einer solchen Mischung nicht wirklich das, was landläufig als kommerzielle Musik bezeichnet wird, hervorbringen würde. Und dennoch teilen sie seit vielen Jahren die größten Bühnen mit Talvin Singh, Gotan Project, Zuco 103, Natacha Atlas oder Transglobal Underground.

Einen Ort mit einem passenderen Namen als das Masala Festival in Hannover hätte sich Studio Pagol wirklich nicht träumen lassen können! Dort treten sie am 7. Juli 2007 mit ihrer neuen Tänzerin Aysha auf.

Date Ort
Fr. 09.11.07CH-Frick (Meck à Frick)
Sa. 07.07.07D-Hannover (Masala)

beigefügte Dokumente

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