Malagueta-Music.com

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Thierry Robin
(Frankreich)
"Ces vagues que l’amour soulève" Naïve
 
Pierre Akendengue
(Gabun)
"Gorée" Lusafrica
 
Michael Benjamin
(Haiti)
"MIKA" Lusafrica
 
Gilles Peterson
(United Kingdom)
"Back in Brazil" Ether Records
 
Arabanda
(Belgien/Marokko)
"Shams" Choux de Bruxelles
 
Las Primeras
(Kuba)
"Papi, no te quiero" Lusafrica
 
La Phaze
(Frankreich)
"Fin de cycle" Because
 
Gilles Peterson & Patrick Forge
(United Kingdom)
"Sunday afternoon at dingwalls" Ether Records
 
Tango Fusion Club
(Deutschland)
"Electronic tango flavoured beats" Tango Fusion Club
 
Rüdiger Oppermann & V.A.
Deutschland/Diverse
Klangwelten 2006 Klangwelten Records

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Home > Promotion > Archiv 2006 > Pierre Akendengue
Pierre Akendengue

"Gorée"
 Lusafrica
 (im Vertrieb von Rough Trade
 Kat-Nr:
 VÖ: 2. Juni 2006
 

Pierre Akendengue ist einer der großen Meister der zeitgenössischen afrikanischen Musik. Als junger Mann schwer krank, kam er Mitte der sechziger Jahre nach Paris, um medizinisch behandelt zu werden. Zu dieser Zeit stellten die ehemaligen Kolonialmächte für viele Afrikaner einen sicheren Ort dar, die gegen die Autorität der auf dem schwarzen Kontinent kürzlich an die Macht gekommenen politischen Regime kämpften. Auch Pierre Akendengue wurde in Frankreich Asyl gewährt, und dort machte er das zum Beruf, was er als seine essentielle Natur sah: die Kunst der Musik, die er gleichermaßen auf den Dorffesten seiner Heimat Gabun wie in der Tiefe des Urwalds während seiner Kindheit entdeckte.

In Paris fand er die richtigen Bedingungen vor, um seinen Protest zu artikulieren und seine Leidenschaft auszuüben. Er besuchte die berühmte Schule "Petit Conservatoire de la Chanson de Mireille", an der so viele Stars der 60er, 70er und 80er studiert haben. Dort wurde er von Pierre Barrouh entdeckt, dem Mann der unter anderem Jacques Higelin und Brigitte Fontaine zu ihren jeweiligen Karrieren verhalf. In Jahre 1974 veröffentlichte Barrouh Akendengues erstes Album Nandipo auf seinem Label Saravah. Zwei Jahre später erhielt der Künstler den SACEM-Preis für junge Künstler für seinen Song Africa Obota. Dieses wundervolles Lied zu Ehren Afrikas brachte ihm die breite Anerkennung des französischen Publikums und ermöglichte ihm somit, seine Wurzeln in Frankreich zu schlagen, bis er sich im Jahre 1985 dazu entschloss, nach Gabun zurück zu kehren. Pierre Akendengue gehört sicherlich zu denen, die mit Touré Kunda, Xalam, Youssou Ndour oder Salif Keita die Explosion der afrikanischen Musik im Frankreich der Achtziger initiiert hat.

Geschichtenerzähler, Kämpfer, Soziologe und Dichter: Akendengue mischt alle Genres. Mit poetischen Texten, subtilen Metaphern und scheinbar einfachen Melodien hat sich Akendengue als einmaliger Künstler etabliert, einer von denen, die das Bewusstsein jenseits der Grenzen erweitern möchten. Kein Groll, keine Verachtung zerstören die Schönheit seiner Lieder. Mit Gorée, seinem achtzehnten Album, setzt er die Tradition des gabunesichen Urwaldes und der ewigen afrikanischen Kultur fort und behauptet: "Kunst sollte vorrangig ein Instrument der Befreiung sein. Künstler sollten nicht reden, um des Redens willen oder über die Sachen, die sie wissen, schweigen." Wir hören ihm gerne zu!

© Malagueta Music Ltd. 2006