Malagueta-Music.com

Our website requires Flash Playerv.6.0.65.
We enjoy to present you a little Flash pics slideshow about artists we promote in this content.

Tcheka
(Kap Verde)
"Nu Monda" Lusafrica
 
Leyanis López
(Kuba)
"Corazón Presumido" Lusafrica
 
Kad Achouri
Frankreich
"Société" Sky Cap
 
Lura
Kap Verde
"Di Kurpu Ku Alma" Lusafrica

0 | 10

Home > Promotion > Archiv 2005 > Pedro Soler
Pedro Soler

"Pedro Solers Finger sind die fünf Sinne der Gitarre. In seinen Händen vermag die Gitarre zu sehen, hören, singen, fühlen und sprechen" lobt Literaturnobelpreisträger Miguel Angel ASTURIAS den Flamenco-Meister in den höchsten Tönen.

Pedro Soler wurde im Jahre 1938 geboren. Dass viele ihn älter einschätzen, als er eigentlich ist, liegt vermutlich daran, dass er in sehr jungem Alter in den Kreis der Flamenco-Meister aufgenommen wurde. Er kommt genau am Todestag von Manuel Vallejo nach Madrid und trifft in der legendären Villa Rosa am Santa-Ana-Platz die berühmtesten Persönlichkeiten des Goldenen Alters. Er begleitet Pericón de Cadix, Rafaël Romero, Bernado de Los Lobitos und hat das große Glück, Pericón del Lunar (Vater) und Manolo de Huelva zu sehen und zu hören. Pedro Soler wird von dem Flamenco-Sänger Jacinto Almadén entdeckt, der seine Feinfühligkeit zu schätzen weiß und ihn als seinen persönlichen Gitarristen ausbilden will. Pedro Soler lernt vor allem mit dem Erstgitarristen der Truppe Pepe de Badajóz. Die Anweisungen des Meisters fallen eher spärlich aus: "so ist es richtig, so ist es falsch" bekommt der wissensgierige junge Mann lediglich zu hören. Alles andere saugt er durch jahrelanges Zuschauen und aufmerksames Hören auf. Pedro Soler wird Jacinto Almadén bis zu dessen Tode durch die ganze Welt begleiten. Inzwischen ist Pedro Soler selbst ein Meister der Gitarre geworden. Die Tänzerinnen Carmen Amaya, La Chunga und vor allem La Joselito prägen sein Spiel nachhaltig. Auch wenn Pedro Soler insbesondere für die Reinheit seines Stils geschätzt wird, bleibt er für andere Musikrichtungen offen. Er spielt mit Atahualpa Yupanqui, dessen hoher musikalischer Anspruch und Strenge für ihn stets richtungsweisend waren. Er spielt Rumba Catalana mit den Musikern des Viertels Saint Jaume im südfranzösischen Perpignan, nimmt mit den Brasilianern Nonato Luiz oder Maria Bethânia auf, arbeitet mit der griechischen Sängerin Angélique Ionatos, dem Basken Beñat Achiary oder dem Inder Ravi Prasad zusammen.

Pedro Soler weist eine beeindruckende Diskographie auf. Am vorläufigen Ende dieser beeindruckenden Liste erscheint heute "Luna Negra." Das Album beinhaltet acht Stücke, deren Ruhe und Ausgeglichenheit den Hörer von der ersten bis zur letzten Note in ihren Bann zieht. "Es ist ein Album der Reife und des Wohlgefühls," erklärt Pedro Soler, "ich mag keinen hektischen Flamenco, der lediglich dazu dienen soll, die Technik der Tänzer zu unterstreichen. Flamenco ist eine Welt des Ausdrucks, eine außergewöhnliche Musik, irgendwo zwischen Orient und Okzident angesiedelt… Ein bisschen wie der Blues, ist er der Ausdruck der menschlichen Seele."

Vierzig Jahre auf den Bühnen dieser Welt haben Pedro Solers Leidenschaft nicht im geringsten gemindert. Seine Präzision und Reinheit, die oft mit der eines Diamanten verglichen wurde, löst nach wie vor eine geradezu unerklärliche Freunde und Zufriedenheit aus. Die nüchterne Strenge seines Gitarrenspiels bringt die "alegrias y penas", die Freude und das Leid des andalusischen Folkes perfekt zum Ausdruck. Jeder der bislang glaubte, keinen Flamenco zu mögen, sollte "Luna Negra" hören: es ist durchaus möglich, dass er seine Meinung ändern wird.

© Malagueta Music Ltd. 2006