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Transglobal Underground
(UK)
Moonshout Sky Cap

 
[dunkelbunt]
(Österreich)
Morgenlandfahrt Chat Chapeau

Morgenlandfahrt
 
V.A.
(UK)
In the mind of Nitin Sawhney District 6

Songbird
 
Afel Bocoum
(Mali)
Niger Contrejour
Ali Farka
Ali Farka
 
La Troba Kung-Fú
(Spanien)
Clavell Morenet Via Lactea
La canco dell ladre
La cançó dell ladre
 
Kristi Stassinopoulou & Stathis Kalyviotis
(Griechenland)
„Taxidoscopio“ Heaven & Earth

Trans Europe van
 
Dobet Gnahore
(Elfenbeinküste)
"Na Afriki" Contrejour
Dala
Dala
 
ZetaBoo
(Finnland)
"Outerrail" Aito Records

Pisces
 
Jaune Toujours
(Belgien)
"Club" Choux de Bruxelles

Camping Del Mundo
 
LéOparleur
(France)
"Revoir la mer" Léo Production

C’est fini

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Pacífico Colombiano

"Pacífico Colombiano"
Otrabanda Records
(im Vertrieb von New Music Distribution)
VÖ: 15.01.2009

Neben Shakira und Juanes, Cumbia und Vallenato blüht in den letzten zehn Jahren eine weitere musikalische Szene in Kolumbien auf, die entlang der Pazifikküste ange-siedelt ist. Lange Zeit sind die Sounds dieser Gegend weitestgehend unbekannt geblieben. Doch inzwischen arbeiten zahlreiche Musiker und Produzenten erfolgreich daran, ihre Tradition auf nationaler und internationaler Ebene zu etablieren.

Auf Pacífico Colombiano werden Künstler vorgestellt, die sowohl aus ländlichen Regi-onen als auch aus den größeren Städten kommen und die jüngere sowie die ältere Generation vertreten. Die 14 Tracks dieser Compilation wurden zwischen 1998 und 2008 vor Ort aufgenommen und bieten einen Überblick über die Entwicklungen der charakteristischen Genres der Region. Neben dem Currulao und der Chirimia, der afro-kolumbianischen Fanfare, stellt die Marimba den instrumentalen roten Faden dar.

Auch entlang der Pazifikküste ist der musikalische Geist des afrikanischen Kontinents, der oftmals nur an der karibischen Küste des Landes vermutet wird, überaus präsent. In Buenaventura, einem der größten Häfen Kolumbiens, fanden Highlife und Palm Wine Music aus Akkra und Afro-Salsa Rhythmen aus Dakar zusammen. Der Hafen war auch die Eingangspforte für den Son und die Charanga aus Kuba sowie für puertoricanische Sounds. In Buenaventura, aber auch in der landeinwärts gelegenen Millionenstadt Cali, die international als Sitz der Drogenmafia einen zweifelhaften Ruf erlangt hat, ist die Luft mit Marimbaklängen und 6/8-Takt geschwängert. Mitten im kolumbianischen Urwald hält die Natur alles vorrätig, was man für die Gründung ei-nes afro-kolumbianischen Orchesters braucht: Marimbas werden aus Palmenholz gebaut, die Guazás (kolumbianische Maracas) sind mit Achirasamen gefüllt. Die gesamte Palette der Trommel (Bombos, Tambora und Cunono) ist aus Holz gebaut und mit Kuh- oder Ziegenhaut bespannt. Aus der nördlich gelegenen Provinz Chocó stammen die authentischen afro-kolumbianischen Fanfaren mit ihren Klarinetten, Blechbläsern, Trommeln, Tamboras und Bombos.

Pacífico Colombiano präsentiert eine ausgewogene und spannende Mischung aus traditionellen Klängen, jazzig beeinflussten Sounds und urbanem Hip-Hop, abseits der ausgetretenen karibischen Pfade.

© Malagueta Music Ltd. 2006