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Tcheka
(Kap Verde)
"Nu Monda" Lusafrica
 
Leyanis López
(Kuba)
"Corazón Presumido" Lusafrica
 
Kad Achouri
Frankreich
"Société" Sky Cap
 
Lura
Kap Verde
"Di Kurpu Ku Alma" Lusafrica

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Lura hat in weniger als zwei Jahren die kapverdische Musikszene auf den Kopf gestellt. Ihr Album "Di korpu ku alma" war auf den Inseln im vergangenen Sommer die absolute Nummer 1. Und das ist erst der Anfang ...

Lusafrica entdeckte die jungen Künstlerin durch den Song "Mulemba Xangola", das sie im Duo mit Bonga sang, und produzierte im Jahre 2002 ein erstes Album, eine Mischung aus Rhythm’n’Blues und Zouk, dem aktuellen Sound der kapverdischen Jugend. Zwei Kompositionen des jungen Komponisten Tcheka, "Ma’n ba dès bès kumida dâ" und "Tabanka Assigo", ragen heraus und weisen auf die Zukunft der talentierten Sängerin hin. Lura ist fest entschlossen, ihre tiefe und sinnliche Stimme für die kapverdische Musik einzusetzen.

Erst in 2004 erscheint "Di Korpu Ku Alma", Luras erstes wirklich kapverdisches Album. Einige Lieder hat sie selbst oder zusammen mit Fernando Andrade komponiert, andere wurden von Orlando Pantera geschrieben, einem jungen Autor, der in wenigen Jahren den traditionellen Batuque1) regelrecht auf den Kopf gestellt hattebevor er kürzlich verstarb.Mit ihrer tiefen, etwas rauchigen Stimme stellt uns Lura ein neues Bild der kapverdischen Musik vor: urban, dynamisch und modern.

Heute erscheint eine neue Version von "Di Korpu Ku Alma", mit vier unveröffentlichten Tracks und einer DVD.

" DI KORPU KU ALMA" - CD Lusafrica BMG - 82876688292 / im Vertrieb von Rough Trade

Digipack - Booklet 16 Seiten, mit der Single NA RI NA, + 3 unveröffentlichte Songs: MUNDO Ê NOS, ES BIDA, OH NÁIA + eine neue Version von TABANKA ASSIGO + 1 DVD mit o Luras Konzert im Grand Rex de Paris o einem Porträt von Lura o Einer Fotogalerie o den Videoclips: NA RI NA et VAZULINA

1) Batuque

Der Batuque ist ein besonderer Rhythmus der Insel Santiago. Als Erbe der Rhythmen, die von den Sklaven auf die Insel gebracht wurden, übermittelt er die kollektive Erinnerung und die afrikanische Identität des kapverdischen Volkes. Da die Trommel lange Jahre von der Kirche und der Kolonialmacht Portugal verboten wurde, mussten die Frauen, die diesen Rhythmus traditionell spielen, Möglichkeiten finden, das Verbot zu umgehen. Fortan schlugen die im Kreis sitzenden Frauen die "Tchabeta", eng zusammengerollte Stoffbahnen, die sie zwischen ihren Schenkeln halten. Je nach Dichte und Größe dieser "Stofftrommeln" werden unterschiedliche Töne erzeugt. Der Batuque begleitet einen improvisierten Gesang, den Finaçon, bei dem die Texte der jeweiligen Situation spontan angepasst werden. In der Regel werden Ereignisse des Dorflebens kommentiert und ländliche Feste gefeiert. Hin und wieder betritt eine Sängerin den "Terrero" (die Mitte des Kreises), um zu tanzen. Da die Frauen heute keine Tchabeta mehr tragen, stellen sie oftmals ihre "Trommeln" aus zusammengefalteten Plastiktüten her, die einen ganz bemerkenswerten Sound entstehen lassen.

© Malagueta Music Ltd. 2006