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Victor Démé. Lido (Berlin)
Burkina Faso
21.4.2010, 20h00
 
Dobet Gnahoré
Elfenbeinküste
Djekpa La You Contrejour
 
LifeLines #3: Rubén Rada, Haus der Kulturen der Welt
Berlin
Mit: Rubén Rada, Juana Molina, Jazzanova, Javier Malosetti, Pablo Schanton
 
Amparo Sanchez
Tucson-Habana
Spanien Wrasse Records
 
Oswin Chin Behilia
Curacao
Liber Otrabanda Records
 
Mikea
(Madagaskar)
Taholy Contrejour
 
Afel Bocoum
(Mali)
Tabital Pulaaku Contrejour
 
LéOparleur
(Frankreich)
Faut Du Rêve Léo Production
 
Die Strottern
(Österreich)
I Gabat Ois Cracked Anegg
 
Dazkarieh
(Portugal)
Hemisférios Hepta Trad.

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Dobet Gnahore

" Na Afriki"
 Contrejour
 (im Vertrieb von Hausmusik )
 Kat-Nr:
 VÖ: 23. Februar 2007

Es war einmal in Abidjan, in einer Gemeinde mit dem Namen Village Ki-Yi, in dem alle Einwohner Künstler waren. Unter Dächern aus Bananen- und Palmenblättern, aber meistens unter freiem Himmel, schrieben sie Musik und Theaterstücke, malten und tanzten. An einem Donerstag abend saß ein Vater des Dorfes gemütlich in seinem Sessel und genoss die Party, die zum Anlass seiner Rückkehr nach einer langen Auslandstournee gegeben wurde. Aus dem fröhlichen Tohuwabohu stach plötzlich die Stimme der damals zwölfjährigen Gnahoré-Tochter, eine hohe, etwas melancholischen Stimme mit einem klaren Timbre, verführerisch, flehend und gebieterisch zugleich. Frech verlangte sie von ihrem Vater: „Papa, ich will nicht mehr in die Schule gehen, ich will hier im Dorf bleiben, so wie Du“, und setzte sich mit ihrer Forderung durch.

Dies ist kein Märchen aus dem Urwald, dies ist Dobets Geschichte, der Tochter von Boni Gnahoré, Trommlermeister, Schauspieler, Sänger und Gründungsmitglied dieses Künstlerdorfes mit panafrikanischen Ambitionen. Dort wuchs Dobet auf und lernte Theater, Tanz, Gesang und Perkussionen. Im Jahre 1996 tauchte der Franzose und Gitarrist Colin Laroche de Féline auf, der auf der Suche nach unterschiedlichen Kulturen die Welt bereiste. Er wollte 3 Monate bleiben, daraus wurden 3 Jahre, so fasziniert war er von dem Lebensentwurf dieser selbstverwalteten afrikanischen Kommune.

Dobet und Colin vereinten ihre Künste und ihre Herzen. Im Mondschein des Familienhofs, begleitet von den sanften Tönen von Colins akustischer Gitarre, improvisierte Dobet sowohl zarte Melodien als auch anprangernde Lieder. Es wurden immer mehr Songs, und nicht nur die Dorfbewohner zeigte Interesse, auch die großen Brüder wie Ray Lema oder Lokua Kanza, die regelmäßig das Dorf besuchten, waren fasziniert. Dobet und Colin gründeten erst das Duo „Ano Neko“ („Gestalten wir gemeinsam“, in der Sprache Dida), in 2003 erschien Dobet Gnahorés erstes Album („Ano Neko“) und das Duo, inzwischen von einem Bassisten und einem Perkussionisten unterstützt, wird sich bis 2006 mehr als 220 Mal dem Publikum präsentieren.

Heute erscheint Dobet Gnahorés zweites Album „Na Afriki“, auf dem die Sängerin das Bild ihres ganz eigenen Afrikas vermittelt und offen über die Liebe, den Tod, die Stellung und Ausbeutung der Frauen und Kinder in der afrikanischen Gesellschaft singt. Wie ein roter Faden zieht sich die Überzeugung, das schwarze Kontinent müsse unbedingt ihre Ressourcen selbst und in sich selbst finden, durch das gesamte Werk. Von den Melodien der Mandingue bis zum Kongolesischen Rumba, vom Ziglibiti der Elfenbeinküste bis zum Bikoutsi aus Kamerun, vom Ghanaischen High-Life bis zu den Chören der Zulus liefert Dobet Gnahoré panafrikanische Töne und Rhythmen. Die Instrumentierung reicht von Sanza und Balafon, bis Callebasse und Bongos, die Lieder werden Bété, Fon, Wolof, Lingala, Malinké und Dida gesungen.

Ein wunderschönes, eindrucksvolles Werk.

Tourdaten: 1.3.2007 Bochum - Bahnhof Langendreer 3.3.2007 Göppingen – Odeon 4.3.2007 Berlin - Maschinenhaus i.d. Kulturbrauerei

Booking: www.groovesound.ch

beigefügte Dokumente

  • Dala (MP3 - 3.5 MB)
    Dala
© Malagueta Music Ltd. 2006