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3MA
Mali - Marokko - Madagaskar
Ballake Sissoko, Driss El Maloumi, Rajery Contrejour

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Bernard Mayo

"Besoin d’Amour"
Crocodiles Productions
(im Vertrieb von MDM)
VÖ: 06.02.2009

Ob als Musiker, Maler, freier Journalist bei Jugend- und Kulturzeitschriften, Karikaturist oder Werbegrafiker, Bernard Mayos Kreativität kennt keine Grenzen. Das in Kisangani (Kongo) geborene allround Talent kommt im Jahre 1994 nach Berlin. Dort gründet Mayo die Band Bella Fiesta Selection und spielt anfänglich auf Ausstellungseröffnungen (oft die eigenen), als Opener für andere Künstler und auf kleineren Festivals, bevor er zunehmend eigenständige Konzerte gibt.

Der Durchbruch kommt im Jahre 2000 mit seinem Debut-Album Ningeli Jua. Inzwischen tritt Bernard Mayo im Berliner Haus der Kulturen der Welt, mit Salif Keita im Tränenpalast oder bei kulturellen Events wie der "Langen Nacht der Musik" in München auf, wird aber genauso eingeladen, beim polnischen Kardinal Zerczynski und auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten zu spielen. Sein zweites Album Hatscha Baba nimmt er mit seiner neuen Band Horizont M und mit namenhaften Gästen wie Lokua Kanza auf.

Heute erscheint das dritte Opus: Besoin d’Amour. "Mein erster Gedanke war, ein akustisches und sehr sanftes Album aufzunehmen, das sich von meinen vorherigen Arbeiten unterscheiden würde," erklärt Mayo. "Seine Einzigartigkeit liegt an der sehr persönlichen und intimen Begebenheit, die seiner Entstehung voran ging. Besoin d’Amour ist meiner kürzlich verstorbenen Frau gewidmet. Nach ihrem Tod bin ich ins Studio gegangen und habe die Lieder aufgenommen, die ich während ihrer Krankheit für sie und mich geschrieben hatte."

Um seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, war es Bernard Mayo sehr wichtig, dass die Texte nicht von einer überdimensionierten Instrumentierung überschattet wurden. Ebenso wollte er seinen afrikanischen Wurzeln treu bleiben: die Perkussionen spielen in seiner Musik weiterhin eine bedeutende Rolle, und Songs wie Bayina Ngai Kala erinnern an die klassischen Helden des kongolesischen Rumba wie Franco oder Wendo Kolosoy. Wenn Bernard Mayo mit den vorhandenen Instrumenten nicht den richtigen Sound erzeugen konnte, "bastelte" er eigene, die in seinen Ohren der Stimmung der Lieder dienlicher waren. So entstand aus einem Stück Zuckerrohr ein "Nkoko-Lokolé" (Nkoko heißt Zuckerrohr), und die Effekte, die am Anfang von "Ce bout d’espoir" zu hören sind, entlockte er einem Stierhorn. Auch wenn Bernard Mayo meist mit fertig komponierten Stücken ins Studio ging, ließ er sich die Freiheit der Improvisation nicht nehmen. Monano ya Likembe hat er sogar ganz spontan im Aufnahmeraum komponiert und sich selbst mit dem Daumenklavier begleitet.

Die Themen sind durchgehend ernst: Liebe, Hoffnung, Treue und Trost, Freundschaft, Vorurteile, Diskriminierung und Enttäuschung, aber auch Vergebung und Glauben an Gott. Doch die ruhige, besonnene Stimmung, die Bernard Mayo in seinen Balladen geschaffen hat, erzeugt ein positives Gefühl. "Ergreift Eure Paddel und lasst uns rudern bis zum Dorf…", singt Mayo. Wir folgen ihm gerne.

- 2001: "Semena" (Trickfilm), Bester Musik Video-Clip beim Festival Vues d’Afrique (Canada)

- 2006: Gewinner des Karneval der Kulturen-Wettbewerbs 2006 mit seinem Lied "Que viva la Fiesta"

- 2007: Gewinner des Karneval der Kulturen-Wettbewerbs 2007 mit seinem Lied "Sous le soleil, sous la pluie" und dem Projekt Cré-Hola.

© Malagueta Music Ltd. 2006