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Jaune Toujours
(Belgien)
Kolektiv Choux de Bruxelles
 
Yan Caillasse
Frankreich
Un chien de ma chienne Caillasse Theatre
 
Bernard Mayo
Kongo
Besoin d’Amour Crocodiles Productions
 
Pacífico Colombiano
Kolumbien
VA Otrabanda Records
 
Goreala
Kenia
Metaphor Za Mtaa Culture Taxi Records
 
Atongo Zimba
Ghana
Barefoot in the Sand - Savannah Breeze - Savannah Breeze CD/DVD Hippo Records
 
Weepers Circus
Frankreich
Tout n’est plus si noir BAZ Productions
 
Khamelien
Trinidad
Never say never Culture Taxi Records
 
Madera Limpia
Kuba
La Corona Out Here Records
 
V.A.
-
The Diaspora for Africa vol.2 Culture Taxi Records

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Amparanoia

"Seguire Caminando"
 Via Lactea
 (im Vertrieb von Broken Silence)
 VÖ: 6. Juni 2008

 

„Seguiré caminando, ich werde weiter gehen“, erklärt Amparo Sanchez, die Frontfrau von Amparanoia. Doch bevor sie sich neuen Projekten widmet, blickt sie auf die Karriere einer der zugkräftigsten Mestizo-Rockband zurück: „Während der letzten zehn Jahren hat Amparanoia unheimlich viel aufgenommen, mehr als 700 Konzerte gegeben und wir haben viel Spaß gehabt!“, erklärt sie weiter und möchte nun dem immer zahlreicher gewordenen Publikum einen luxuriös gestalteten Abschiedsgruß senden: Zwei CDs und eine DVD präsentieren Remixes und bislang unveröffentlichtes Material sowie die Aufzeichnung des Konzerts von Amparanoia im Apolo (Barcelona, November 2006).

Amparo Mercedes Sanchez ist in Granada, Andalusien, in 1969 geboren. Ende der 90iger Jahre zieht sie nach Madrid („mit nur meinem Sohn und meiner Gitarre im Gepäck“), wo sie erstmal in Bars und Restaurants mehr zum Überleben als aus Spaß spielt. „Zu diesem Zeitpunkt sind Manu Chao und seine Band Radio Bemba in meine Gegend gezogen, wir haben Sessions und lustige Abendessen organisiert und sehr schöne Momente in den Arbeitervierteln Malasaña und Lavapiés verbracht. Während einer dieser Sessions mit Gitarren, Congas und Bongos wurde Amparanoia gegründet.“

Die ersten beiden Alben „El Poder de Machín“ (1997) und „Feria Furiosa“ (1999) liefern besten spanischen Underground-Rock mit Latino-Einflüssen und engagierten Texten. Die Sängerin wird schnell die Freundin und Inspirationsquelle von vielen anderen Künstlern wie Dusminguet, Macaco, Fermin Muguruza, Ojos de Brujo und natürlich Manu Chao. Doch Amparo ist viel mehr als das weibliche Pendant des französischen Globetrotters. Die „Königin des Mestizo“ gilt inzwi-schen als Galionsfigur der spanischen Frauenbewegung und fordert zu mehr Taten und Selbst-bewusstsein auf: „Rebeldía con Alegría“ (Aufsässigkeit mit Frohsinn) lautet ihr Motto und auch der Titel einer Compilation, die 2004 erscheint. Von Granada nach Madrid und seit 2004 im mul-tikulturellen Barcelona, Amparanoia hat immer nach der besten Mischung aller alternativen Latinostilen gesucht. Die Band bietet bei weitem nicht nur Partymusik, Amparo Sanchez singt über die schönen aber auch über die dunklen Seiten des Lebens.

Mit den Alben „Somos Viento“ (2002) und „Enchilao“ (2003) ist Amparanoia den Durchbruch auch außerhalb Spaniens gelungen. Amparo und ihre Musiker treten überall auf der Welt auf, sie arbeiten inzwischen auch mit nicht-spanischen Künstlern zusammen wie beispielsweise mit Calexico, die die Spanierin für ihr Album „Garden Ruin“ eingeladen haben. „La Vida te Da“, Amparanoias fünfte Album erscheint in 2006 und wird auf einer weltweiten Tournee präsentiert.

Amparo Sanchez beginnt, neue Songs zu schreiben, die weniger festlich anmuten und viel per-sönlicher sind. „Es ist manchmal gut, Neues auszuprobieren“, erklärt Amparo. „Ich spüre, dass es Zeit für mich ist, etwas Neues zu machen.“ Doch erstmal heißt es, Abschied nehmen und mit „Seguiré caminando“ fällt dieser etwas leichter. Amparo Sanchez wird weiter gehen? Wir wer-den ihr folgen…

© Malagueta Music Ltd. 2006