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Jaune Toujours
(Belgien)
Kolektiv Choux de Bruxelles
 
Yan Caillasse
Frankreich
Un chien de ma chienne Caillasse Theatre
 
Bernard Mayo
Kongo
Besoin d’Amour Crocodiles Productions
 
Pacífico Colombiano
Kolumbien
VA Otrabanda Records
 
Goreala
Kenia
Metaphor Za Mtaa Culture Taxi Records
 
Atongo Zimba
Ghana
Barefoot in the Sand - Savannah Breeze - Savannah Breeze CD/DVD Hippo Records
 
Weepers Circus
Frankreich
Tout n’est plus si noir BAZ Productions
 
Khamelien
Trinidad
Never say never Culture Taxi Records
 
Madera Limpia
Kuba
La Corona Out Here Records
 
V.A.
-
The Diaspora for Africa vol.2 Culture Taxi Records

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3MA

"3MA"
Contrejour
(im Vertrieb von Broken Silence)
VÖ: 01.08.2008
LC: 09527 - CJ020

„Warum spielte der Oud noch nie mit der Kora zusammen, und die Valiha nie mit dem Oud? Ein Dialog zwischen unseren Kulturen ist nicht nur möglich, er wird uns auch alle bereichern. Unsere traditionellen Instrumente sind ein Symbol dafür, dass wir uns im Geiste vereinen können.“

So fassten Ballake Sissoko, Driss El Maloumi und Rajery ihr gemeinsames Vorhaben zusammen und machten sich in einem Proberaum in Antananarivo an die Arbeit.

Die 3 MA stehen für drei afrikanische Länder: MAli, MArokko und MAdagaskar. Drei Länder, drei Kulturen, drei Musiker, die sich in diesem einzigartigen Projekt vereinen, mit dem Ziel, über die Unterschiede in ihrer Kunst hinaus zu wachsen und sich durch sie neu zu erfinden.

Ballaké Sissoko wurde in einer Griot-Dynastie in Mali geboren und entlockt den 21 Saiten seiner Kora kristallklare Töne. Der Marokkaner Driss El Maloumi ist ein wahrer Meister des stark mit der klassischen arabischen Musik verbunden Ouds. Rajery aus Madagaskar spielt die Valiha, die erstaunliche rohrförmige Bambuszither mit dem unvergleichlichen Klang.

„Wozu sollten wir unsere traditionelle Musik spielen, wenn wir sie nicht immer weiter entwickeln wollten?“ fragt weiterhin Driss El Maloumi. So verflechten die drei virtuosen Künstler die Saiten ihrer Instrumente und zeichnen ein facettenreiches musikalisches Landschaftsbild des afrikanischen Kontinents. „Ich habe noch nie mit anderen afrikanischen Musikern zusammen gearbeitet“, ergänzt Rajery und macht damit deutlich, dass es höchste Zeit für ein solches Süd-Süd-Dialog war, das nicht nur nötig sondern auch überzeugend ist.

Die Saiten vibrieren, die Töne verfolgen sich, die Melodien stellen Fragen und Antworten, ver-selbständigen sich und erweisen sich dabei als äußerst erfinderisch. Dem jeweiligen Solisten wird der nötige Raum gegeben, um seine Kreativität zu entfalten, seine Begleiter halten sich in unmittelbarer Nähe auf und unterstützen ihn dezent. Die Spielfreude, das Lächeln der Musiker drückt sich mit jeder Note aus, der Hörer schenkt automatisch ein Lächeln zurück. Der Rhythmus ist abwechslungsreich, hier fröhlich und leicht, da wieder ernster. Harfe, Laute und Zither erzählen das Leben eines riesigen Kontinents, auf dem die meisten Menschen aufgrund der schwer überwindbaren Entfernungen den anderen für immer fremd bleiben.

An diesen zusammen geflochtenen Saiten wurden die Segel eines 3MAsters gehisst, eines stolzen Afrikaschiffes, das auch die kleinsten Buchten der Welt ansteuern wird.

Date Ort
Di. 04.08.09D-Frankfurt/Main (Weltmusik im Palmengarten)
© Malagueta Music Ltd. 2006